AUF DEM WEG ZUR SMART CITY: FERROVIAL RÜSTET MADRIDS STADTREINIGUNG AUF

|   MOBA Presseartikel

Smart Cities – dieses Konzept beschreibt die Vision von intelligenten, vernetzten Städten, die mit neuen Technologien Wege entwickeln, um die Stadt und ihre Prozesse zu modernisieren und effizient und transparent zu gestalten. Das bezieht sich auf Themen wie Mobilität, Energieversorgung, Entsorgung und Umweltbewusstsein. In Spanien folgen zahlreiche Städte dem Smart City Konzept, unter anderem auch Madrid.

Die Metropole mit ihren mehr als drei Millionen Einwohnern versucht mit neuen Technologien die Stadt umweltfreundlicher, energieeffizienter und sauberer zu machen und die Lebensqualität insgesamt zu erhöhen. Ein Baustein des Smart City Konzepts ist die städtische Straßenreinigung -mit MOBA Technologie wurde die passende Lösung für diesen Bereich gefunden. 
Mit ihren engen Straßen, den hohen Gebäuden und einem großen Verkehrsaufkommen ist Madrids Innenstadt kein einfaches Pflaster für die Straßenreinigung. Doch gerade in Großstädten wie Madrid ist ein schneller und gut geplanter Einsatz der Reinigungsfahrzeuge wichtig, damit das erwünschte Ergebnis - nämlich saubere Straßen - erreicht und gleichzeitig die Geduld der Verkehrsteilnehmer und Anwohner nicht allzu sehr strapaziert wird.

 

Optimierter Fahrzeugeinsatz dank GPS und Kommunikation zwischen Zentrale und Fahrzeug

Deshalb setzt das Unternehmen Ferrovial, das die Stadtreinigung in Madrid im Auftrag der Stadt durchführt, gemäß dem Smart City Konzept auf neueste Technologien. Ferrovial rüstete mehr als 350 Fahrzeuge mit Technologien der MOBA Mobile Automation AG aus. Damit kann jedes einzelne Fahrzeug per GPS jederzeit geortet werden. So können die Fahrzeuge flexibel eingesetzt werden, Stillstand und Umwege reduzieren sich und die Produktivität steigt. Dies erleichtert und verbessert das Flottenmanagement erheblich und die Vernetzung ermöglicht einen reibungslosen Ablauf der Stadtreinigung. 
Über ein Audiosystem kann die Einsatzzentrale außerdem mit jedem Fahrer direkt kommunizieren, ein zusätzliches System ist nicht notwendig. „Damit sparen wir eine große Summe, die wir für ein Radiosystem auf Ultrakurzwelle hätten investieren müssen. Und wir mussten auch nicht für jeden Fahrer ein Telefon anschaffen. Außerdem können nur noch geschäftliche Telefonate geführt werden, da nur die voreingestellten Nummern angewählt werden können“, erklärt Carlos Martín, Director of Technology bei Ferrovial. 
Rund 50 der Fahrzeuge wurden zusätzlich mit einem Kommunikationsrechner ausgerüstet, der die Eingabe von Vorfällen während des Einsatzes erlaubt. Beispielsweise wenn ein Straße nicht gereinigt werden kann, weil sie zugeparkt ist. Die Daten sendet der Rechner in Echtzeit an die internetbasierte MAWIS U2.0 Fleetmanagement-Software in der Ferrovial Zentrale. Diese Daten kann der zuständige Mitarbeiter im Büro jederzeit einsehen und sich die Fahrzeugstandorte und Routen in einer digitalen Karte anzeigen lassen. So kann die Zentrale auf besondere Vorfälle, beispielsweise wenn ein Fahrzeug ausfällt, oder eine Straße gesperrt ist, schnell und flexibel reagieren und die Planung des Fahrzeugeinsatzes dementsprechend anpassen.


Sensordaten als Arbeitsnachweis

Zusätzlich erfasst das MOBA System die eingehenden Signale der Sensoren, die den Arbeitszustand der Maschine erfassen - also ob die Maschine nur fährt, gerade kehrt oder mit Wasser putzt. „Die Daten sind ein Arbeitsnachweis für uns. Denn die Verträge mit der Stadt Madrid legen sehr genau unsere Pflichten fest. Damit können wir belegen, dass wird die Aufgaben vertragsgemäß erfüllen“, erläutert Carlos Martín. Denn bei Nichterfüllung drohen dem Unternehmen empfindliche Strafzahlungen. Ferrovial verfügt aber nicht nur über einen Arbeitsnachweis, sondern kann auch den Maschineneinsatz optimieren: Mit den Daten kann Ferrovial die gefahrenen Strecken und den Arbeitseinsatz jeder einzelnen Maschine auswerten und verbessern. Auch das gesamte Fuhrparkmanagement kann deutlich verbessert und vereinfacht werden, da jede Maschine viel effizienter eingesetzt werden kann. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Technologie. Wir setzten die Maschinen in der ganzen Stadt ein und die Positionserfassung und Kommunikation funktioniert überall problemlos, egal ob in engen Straßen mit hohen Gebäuden oder in weiten Alleen“, so Carlos Martín. Die MAWIS U2.0 Software von Ferrovial, wo alle Daten gespeichert und verwaltet werden, wird mit der Madrid Smart City Platform verknüpft, sodass auch die Kommune die Daten ebenfalls nutzen kann. 
Das System trägt somit aktiv dazu bei, dem Ziel der Smart City noch einen Schritt näher zu kommen.


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