Neuer Ultraschallsensor zur Arbeitstiefenmessung bei der Bodenbearbeitung

Neuer Ultraschallsensor zur Arbeitstiefenmessung bei der Bodenbearbeitung

Limburg, 14.10.2025

MOBA Mobile Automation erweitert sein Portfolio um den AGRI-SONIC, einen hochpräzisen Ultraschallsensor für die berührungslose und verschleißfreie Messung des absoluten Bodenabstandes. Mit der neuen Lösung wird es möglich, die Arbeitstiefe bei der (flachen) Bodenbearbeitung exakt zu bestimmen und automatisiert zu regeln. Herzstück des robusten Sensors ist dabei ein speziell entwickelter Algorithmus, der Störeinflüsse wie Vegetation oder Stoppeln vom Bodensignal unterscheidet und gezielt herausfiltert. So wird die absolute Eingriffstiefe des Arbeitsgeräts konstant präzise erfasst. Dies ermöglicht eine gleichmäßige und exakt geführte Bodenbearbeitung – auch unter wechselnden Feldbedingungen (nass, trocken, etc.).

Die neue Lösung richtet sich an Hersteller von Landtechnik und ist ab sofort erhältlich.

Exakte Tiefe trotz wechselnder Feldbedingungen

In der Landwirtschaft wird zunehmend auf pfluglose und flache Bodenbearbeitung gesetzt. Entscheidend für die Wirksamkeit dieser Methode ist jedoch eine konstante Arbeitstiefe. Üblicherweise wird die Tiefe über Stützeinrichtungen wie Nachläufer oder Stützräder voreingestellt. Damit wird allerdings nur die relative Position der Stützeinrichtungen zum Maschinenrahmen festgelegt, nicht die tatsächliche Arbeitstiefe im Boden erfasst. Denn gerade bei wechselnden Bodenverhältnissen kommt es zu Abweichungen: In feuchten Bereichen sinken die Stützen stärker ein, in trockenen dagegen kaum – die tatsächliche Bearbeitungstiefe variiert entsprechend. Auch der Verschleiß der Werkzeuge bleibt unberücksichtigt.

Im Gegensatz dazu misst der AGRI-SONIC von MOBA den absoluten Abstand zum Boden berührungslos und in Echtzeit. Die Messwerte werden auf einem Display in der Fahrerkabine angezeigt und ermöglichen so eine ständige Überwachung. Dadurch ermöglicht der Sensor – anders als herkömmlichen Methoden – unterschiedliche Feldbedingungen aktiv auszugleichen. Der Fahrer kann bei Bedarf direkt eingreifen. Das führt zu einem gleichmäßigen Arbeitsbild, weniger Verschleiß und höherer Effizienz auf dem Acker. Hersteller von Bodenbearbeitungsmaschinen können den Sensor darüber hinaus für eine aktive Tiefenregelung einsetzen.

Störsichere Messung durch intelligente Echoauswertung

Das Messprinzip des AGRI-SONIC basiert auf der Laufzeitmessung von Ultraschallimpulsen. Dabei können mehrere Echos gleichzeitig erfasst werden – etwa von Stoppeln, Pflanzenrückständen oder dem Boden selbst. Die Besonderheit des Sensors liegt in der Fähigkeit, diese verschiedenen Echos zu analysieren und gezielt das relevante Bodenecho zu identifizieren. Ein speziell entwickelter Algorithmus wertet jedes Signal aus und trennt sicher zwischen Störreflexionen und dem tatsächlichen Bodensignal. Anhand der Differenz zur bekannten Einbauhöhe kann dann die tatsächliche Arbeitstiefe zuverlässig bestimmt werden. So entsteht ein präzises, kontinuierlich aktualisiertes Bild der Bearbeitungstiefe.

Robust, langlebig und einfach zu integrieren

Der AGRI-SONIC wurde gezielt für anspruchsvolle Einsatzbedingungen entwickelt und ist extrem robust. Das widerstandsfähige Aluminiumgehäuse, die vollständig vergossene Elektronik und die Schutzart IP67 sorgen selbst bei Staub, Nässe, Hitze oder Kälte für eine lange Lebensdauer. Zudem arbeitet der kompakte 1,2 kg leichte Sensor zuverlässig im Temperaturbereich von –25 bis +85 °C.

Dank standardisierter CAN-Schnittstelle lässt sich der Sensor zudem nahtlos in bestehende Fahrzeug- und Steuerungssysteme einbinden. Die Kommunikation über den CAN-Bus ermöglicht eine reibungslose Anbindung an vorhandene Architekturen – ohne aufwendige Anpassungen.

Präsentiert wird der AGRI-SONIC auf der AGRITECHNICA 2025, wo er für die renommierte Systems & Components Trophy nominiert wurde. Mehr zum Messeauftritt: AGRITECHNICA – MOBA Mobile Automation Deutschland

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MOBA auf der Agritechnica 2025: praxisnahe Lösungen für die Agrarwirtschaft

MOBA auf der Agritechnica 2025: praxisnahe Lösungen für die Agrarwirtschaft

Limburg, 29.08.2025

MOBA Mobile Automation präsentiert auf der Agritechnica 2025 in Halle 17, Stand B18 sein Portfolio für die Landtechnik. Das Limburger Unternehmen überträgt seine langjährige Erfahrung in der Automatisierung mobiler Baumaschinen nun gezielt auf mobile Anwendungen in der Landwirtschaft. Gezeigt werden skalierbare Systeme für OEMs und Systemintegratoren – von der Sensorik über Steuerungstechnik bis zur cloudbasierten Datenverarbeitung. Im Mittelpunkt stehen dabei robuste Komponenten, offene Schnittstellen und konfigurierbare Hard- und Software. Besonderes Highlight auf dem Stand: der AGRI-SONIC – eine gezielte Neuentwicklung für die Landtechnik, die eine exakte Messung der Arbeitstiefe ermöglicht.

Neuentwicklungen im Innovation Corner

MOBA richtet seinen Messeauftritt gezielt an Maschinenhersteller und Systemintegratoren, die nach skalierbarer, robuster Automatisierungstechnik für Anwendungen wie Bodenbearbeitung, Gewichtserfassung, Neigungsmessung oder digitale Datenverarbeitung suchen. Neben bewährten OEM-Lösungen präsentiert das Unternehmen dabei im sogenannten Innovation Corner des Standes auch zahlreiche Neuentwicklungen.

Dazu gehört unter anderem die erste IMU des Unternehmens, die IMU-6. Ebenfalls vorgestellt wird eine innovative Lösung zur kontaktlosen Energieübertragung, die das Unternehmen entwickelt hat. Die verschleißfreie Technologie eignet sich ideal für rotierende oder schwer zugängliche Anwendungen. Als weiteres Highlight wird die Signalleuchte CAN-LIGHT in flacher und runder Bauform mit passender Konfigurationssoftware vorgestellt. Dank IP67-Schutzart, flexibler Ansteuerung und adaptiver Signalgebung eignet sich die Leuchte für verschiedenste Einsatzzwecke.

AGRI-SONIC: Exakte Arbeitstiefe in Echtzeit

Als Herzstück des Messeauftritts wird im Innovation Corner der neue AGRI-SONIC vorgestellt. Der robuste Ultraschallsensor misst die tatsächliche Arbeitstiefe bei der Bodenbearbeitung – berührungslos und in Echtzeit. Üblicherweise wird die Tiefe über Stützeinrichtungen am Arbeitsgerät, wie Nachläufer oder Stützräder, voreingestellt. Damit wird aber nur die relative Position der Stützeinrichtungen zum Maschinenrahmen festgelegt und nicht die tatsächliche Arbeitstiefe erfasst. Gerade bei wechselnden Bodenverhältnissen kommt es zu Abweichungen: Denn in feuchten oder sandigen Bereichen sinken die Stützen stärker ein, in trockenen kaum. Die Arbeitstiefe variiert entsprechend.

Der AGRI-SONIC hingegen misst direkt den Abstand zwischen Maschinenrahmen und Boden – und das unabhängig von Hindernissen wie Vegetation. Die Besonderheit des Ultraschallsensors liegt in der Fähigkeit, das Echo des Bodens von Echos möglicher Hindernisse zu unterscheiden. Ein speziell entwickelter Algorithmus filtert Störeinflüsse wie Vegetation, Stoppeln und andere Unregelmäßigkeiten zuverlässig heraus und identifiziert gezielt das relevante Bodensignal. Die gewonnenen Werte werden im Terminal angezeigt und/oder bilden die Grundlage für eine präzise manuelle oder automatische Tiefenregelung.

Digitale und modulare Wiegetechnik für die Agrartechnik

Weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf MOBAs Lösungen für die mobile Gewichtserfassung. Dazu zählt HLC-4000, ein Radlader-Wägesystem zur Gewichtserfassung direkt am Fahrzeug. Das cloudfähige System wurde bei der Agritechnica 2023 für die „Systems & Components Trophy – Engineers’ Choice“ nominiert und zeichnet sich durch präzise Echtzeitdaten aus. Mit großem Touchdisplay, Fernwartung und zahlreichen nutzerfreundlichen Funktionen bietet es volle Kontrolle über Gewicht, Ladearbeit und Flottenmanagement. Ergänzt wird das Angebot durch Aufbauwaagen für Silo bzw. Futtermittel.

Darüber hinaus sind am Stand weitere einzelne Systemkomponenten zu sehen, die OEMs flexibel in ihre Maschinenlösungen integrieren können – von der Sensorik über Steuerungen bis hin zu Displays.

Besuchen Sie MOBA auf der Agritechnica 2025: Halle 17, Stand B18

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HLC-4000: Mobile Radlader-Waage mit Cloud-Anbindung

HLC-4000: Mobile Radlader-Waage mit Cloud-Anbindung

Limburg, 12. August 2025

Überladene LKWs, unnötige Leerfahrten oder Umwege über stationäre Waagen verursachen beim Materialumschlag vermeidbare Kosten und Zeitverluste. Mit HLC-4000 bietet MOBA Mobile Automation eine mobile Wägelösung, die diese Probleme direkt an der Schaufel löst: Speziell für Radlader entwickelt, erfasst das System das Ladegewicht bereits während des Hubvorgangs und zeigt es in Echtzeit auf einem modernen Touchdisplay in der Kabine an. Unterstützt von Assistenzfunktionen, Geofancing sowie CLOUD-Anbindung ermöglicht HLC-4000 so präzisere Beladungen, kürzere Ladezyklen und geringere Betriebskosten.

Praxisorientierte Assistenzfunktionen

Das neue System kombiniert robuste Hardware mit intuitiver Bedienung und praxisorientierten Assistenzfunktionen. Dazu zählt das Ziel-Wiegen mit automatischer Soll-Ist-Erkennung: Sobald das angestrebte Gewicht erreicht ist, erscheint auf dem Display eine Meldung.

Eine Tip-Off-Funktion ermöglicht außerdem präzises Nachdosieren, während die Multi-Auftragsverarbeitung die parallele Bearbeitung verschiedener Aufträge oder Materialien unterstützt. Komfortfunktionen wie Gewichtsvorschau und Split-Loading für bis zu drei Anhänger beschleunigen den Ladeprozess zusätzlich.

Intuitive Bedienung für schnelle Einarbeitung

HLC-4000 ist auf hohe Nutzerfreundlichkeit ausgelegt. Der 7-Zoll-Touchscreen sorgt mit Tag-Nachtmodus und einstellbarer Helligkeit für optimale Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen, während die mehrsprachige Benutzeroberfläche und anschauliche Visualisierungen die Bedienung vereinfachen. Integrierte How-to-Videos und eine logisch aufgebaute Menüführung ermöglichen zudem eine schnelle Einarbeitung. Diagnoseanzeigen und ein Kalibrierassistent sorgen für maximale Prozesssicherheit.

Volle Transparenz mit HLC-CLOUD

Für volle Transparenz sorgt die HLC-CLOUD: Sie stellt alle Wägedaten in Echtzeit auf Maschine, im Büro und mobil bereit. Disponenten können Aufträge zuweisen, Ladezeiten vergleichen und Analysefunktionen zur Optimierung des Flottenbetriebs nutzen. Die Geofencing-Funktion verknüpft Gewichtsdaten zudem automatisch mit Einsatzorten. Alle Ladevorgänge werden protokolliert, archiviert und sind als CSV-Datei exportierbar.

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Mehr als Farbsignale: Neue innovative Signalleuchte mit Text- und Grafikfunktionen

Mehr als Farbsignale: Neue innovative Signalleuchte mit Text- und Grafikfunktionen

Limburg, 09. Juli 2024

Die flexible CAN-Light verbessert die Umgebungswahrnehmung und erhöht damit die Prozesseffizienz sowie die Arbeitssicherheit.

MOBA Mobile Automation AG hat eine neue, flexible Signalleuchte für die visuelle und akustische Kommunikation des Maschinenstatus entwickelt. Die robuste CAN-Light (Schutzklasse IP67) verbessert den Informationsfluss und damit die Prozesseffizienz mit individuell anpassbaren visuellen und akustischen Signalen. So können mit der über CANopen-Protokoll gesteuerten Leuchte nicht nur Farbsignale gegeben, sondern auch detailliertere Meldungen übermittelt werden. Ein Software-Tool ermöglicht es Nutzern zudem, spezifische Logos, Bilder und Texte zu erstellen. Zum Einsatz kommt die neue CAN-Light zum Beispiel im Straßenbau, an Kränen und Hubarbeitsbühnen oder an Entsorgungsfahrzeugen.

Anpassbare Signalleuchte optimiert Kommunikation und Sicherheit

Für den sicheren und effizienten Einsatz von Fertigern, Kränen und anderen Nutzfahrzeugen sind eine präzise Umgebungswahrnehmung sowie das Wissen um den Maschinenstatus unerlässlich. Allerdings gestaltet sich der Informationsaustausch in komplexen Arbeitsumgebungen, mit beispielsweise lauten Geräuschkulissen, oft als Herausforderung. Hier können Signalleuchten, die den Maschinenstatus visuell oder akustisch anzeigen, Abhilfe schaffen. Traditionelle Signalleuchten sind jedoch in ihrer Flexibilität stark eingeschränkt und bieten mit – rot, gelb, grün – meist nur grundlegende Farbsignale.

Die neue CAN-Light von MOBA hingegen ermöglicht es, mit mehr als 90 einzeln ansteuerbaren, energiesparenden RGB-LEDs bunte Texte und Grafiken anzuzeigen. So ist die CAN-Light in der Lage, mittels ASCII-Code Texte darzustellen. Zusätzlich stehen Anwendern eine Vielzahl vorgefertigter Modi, wie zum Beispiel zu Füllständen, Statusanzeigen oder Warnhinweisen, zur Verfügung. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, mit einem benutzerfreundlichen Softwaretool individuelle Logos, Images und Botschaften zu erstellen.

Geschwindigkeit, Farbe, Text- und Bildausrichtung der Anzeigen sind immer frei wählbar. Auch die Helligkeit der Lampe ist regulierbar. Für eine zusätzliche akustische Wahrnehmung sorgt ein integrierter Buzzer mit bis zu 95 dB.

Vielseitiger Einsatz dank Modularität und einfacher Integration

Bei Bedarf ist die innovative CAN-Light von MOBA darüber hinaus jederzeit modular erweiterbar: So können beispielsweise mehrere Geräte adressiert und ihre Anzeigen synchronisiert werden. Ein durchdachtes Verdrahtungskonzept ermöglicht eine automatische Node-ID-Adressierung, was beim Einsatz mehrerer Signalleuchten den täglichen Auf- und Abbau erheblich erleichtert.

Die Integration einer CAN-Light erfolgt dabei denkbar einfach: So lässt sie sich dank des CANopen-Protokolls rasch einbinden und steuern. Flexible Montagemöglichkeiten ermöglichen es, sie an nahezu jedem Ort zu montieren. So ist neben der Wandmontage auch eine Befestigung mittels Klemmen, Ram-Mount oder Magneten möglich. Dies macht die CAN-Light zu einer vielseitigen Lösung für mobile Anwendungen im Spannungsbereich von 8-32V.

Mehr zur CAN-Light unter moba-automation.de/products/can-light/

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Innovation trifft Praxis: MOBA auf der BAUMA 2025

Innovation trifft Praxis: MOBA auf der BAUMA 2025

Limburg, 15. Mai 2025

Wer auf der Bauma ausstellt, gestaltet die Zukunft der Branche mit. Auch MOBA Mobile Automation folgte diesem Anspruch und nutzte die internationale Leitmesse, um unter dem Motto „Empowering Autonomous Machine Control“ ihre neuesten Komponenten und Systeme für Straßenbau, Erdbewegung sowie Kran- und Bühnenanwendungen vorzustellen. Auf seinem gut besuchten Messestand bewies der Spezialist für mobile Automatisierung ein feines Gespür für die Herausforderungen der Branche und präsentierte ein breites Spektrum an Technologien, die der autonomen und vernetzten Baustelle der Zukunft weiter den Weg ebnen.

Im Fokus standen dabei der neue MOBA Smart Positioning Controller (MSPC), die erste Inertialmesseinheit (IMU-6) des Unternehmens sowie innovative Lösungen für den Straßenbau – darunter der EDGE-TRACKER, der LINE-READER und ein zukunftsweisendes System zur automatischen Schichtdickenregelung. Außerdem sorgte MOBA mit der CAN-LIGHT für Aufmerksamkeit: Anders als einfache Rot-Gelb-Grün-Leuchten kann die Signalleuchte neben Farben auch frei definierte Texte und Symbole anzeigen.

Maschinensteuerung smart gedacht – MSPC & IMU-6

Ein besonders starkes Signal in Richtung autonome Baustelle setzte MOBA dabei mit zwei Schlüsselinnovationen, die im Innovation Corner des Messestandes vorgestellt wurden. Der MOBA Smart Positioning Controller (MSPC) erweitert das Portfolio um einen leistungsstarken Controller zur hochpräzisen Positions- und Bewegungsbestimmung in Echtzeit. Ausgestattet mit Dual-RTK-GNSS-Technologie und kinematischer Simulation ermöglicht der Controller eine exakte Maschinenführung auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Erste Anwendungen auf dem Kompaktlader demonstrierten eindrucksvoll das Potenzial – perspektivisch ist der Einsatz des MSPC an unterschiedlichsten Maschinentypen denkbar.

Ergänzt wurde die Steuerungslösung durch die neue IMU-6, MOBAs erste eigene Inertial Measurement Unit. Mit hoher Messfrequenz und robustem Aufbau liefert sie präzise Bewegungsdaten für dynamische Anwendungen – eine zentrale Voraussetzung für automatisierte Abläufe. Die IMU-6 fügt sich nahtlos in bestehende Systeme ein und wurde bereits erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet.

Sensorik für den Straßenbau – präzise, automatisch, zukunftsweisend

Mit dem neuen EDGE-TRACKER und dem LINE-READER stellte das Unternehmen außerdem zwei Sensorlösungen für den Straßenbau vor. Der EDGE-TRACKER ermöglicht eine leitdrahtlose Kantenführung durch automatische Erkennung von Bordsteinen und Fahrbahnrändern. Der LINE-READER ermöglicht eine Nivellierung entlang optischer Referenzlinien, etwa aufgesprühter Markierungen – ideal für Einsätze auf engen Baustellen etwa in Tunneln oder auf Brücken.

Ein besonderes Highlight am Messestand war außerdem die neue Generation des PAVE-TM-Systems, die ebenfalls im Innovation Corner präsentiert wurde. Die Lösung zur automatischen Schichtdickenmessung – bereits auf der bauma 2019 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet – wurde konsequent weiterentwickelt. Das System adressiert ein altbekanntes Problem: Eine ungleichmäßige Schichtdicke beim Asphalteinbau durch manuelle, zeitintensive und vor allem fehleranfällige Messungen. Das ursprüngliche PAVE-TM-System brachte bereits durch automatische Schichtdickenmessung deutliche Verbesserungen. Die neue Version soll nun noch einen entscheidenden Schritt weitergehen: Das neue System erlaubt nicht nur eine präzise Messung, sondern soll auch die automatische Regelung der Einbaustärke ermöglichen.

Flexible Bedienkonzepte für OEMs – GDx-Touch-Displays gehen in Serie

Überzeugen konnten außerdem die individualisierbaren Touch-Displays der GDx-Reihe. Nachdem sie auf der Bauma 2022 ihre Premiere feierten, gehen sie dieses Jahr in Serie. Speziell für OEMs entwickelt, lassen sich sowohl die Hardware als auch die Software der Displays flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Die Reihe – bestehend aus den drei Grundmodellen GDT-100, GDT-070 und GDH-070 – überzeugt hardwareseitig mit einer Vielzahl frei belegbarer Schnittstellen, modularen Anschlussmöglichkeiten sowie individuell konfigurierbaren Bedienelementen (Not-Aus-Taster, Tastaturen, Dreh-Encoder, etc.). Das hybride Modell GDH-070 punktet zusätzlich mit einem anpassbaren Frontfoliendesign.

Über die Hardware hinaus bietet das Unternehmen mit der GDx-Suite eine leistungsstarke Softwareplattform, die eine besonders schnelle und effiziente Entwicklung kundenspezifischer Anwendungen mittels vordefinierter Toolchains ermöglicht. Die Plattform basiert auf dem Linux-Betriebssystem und ist bewusst offen gehalten – unabhängig von proprietären Programmiersprachen oder Entwicklungsumgebungen.

Flexible Bedienkonzepte für OEMs – GDx-Touch-Displays gehen in Serie

Mit der CAN-LIGHT stellte MOBA eine intelligente Signalleuchte vor, die speziell für den Einsatz in mobilen, zunehmend automatisierten Maschinenumgebungen entwickelt wurde. Ob als runde CAN-LIGHT circular oder in der neuen, besonders platzsparenden Variante CAN-LIGHT flat – beide Versionen ermöglichen eine gezielte Visualisierung von Maschinenzuständen über Rot-Gelb-Grün hinaus. So bietet die CAN-LIGHT nicht nur vordefinierte Funktionen wie Füllstandsanzeigen, Ampelsignale und Warnmeldungen, sondern ermöglicht auch die Anzeige frei definierter Texte und Symbole.

Das kostenlose Configure-Tool ermöglicht die einfache und schnelle Erstellung individueller Texte, Symbole und Statusanzeigen – vollständig ohne Programmierkenntnisse. Über eine integrierte Visualisierungsfunktion können sämtliche Inhalte in Echtzeit dargestellt werden. Dies beschleunigt die Entwicklung, reduziert Fehlerquellen und minimiert den Gesamtaufwand. Dank flexibler Befestigungsoptionen und CANopen-Protokoll lässt sich die CAN-LIGHT zudem passgenau in verschiedenste Anwendungen integrieren.

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Von Kran bis Acker: MOBA präsentiert auf der IVT Expo seine Automatisierungslösungen für Off-Highway-Fahrzeuge

Von Kran bis Acker: MOBA präsentiert auf der iVT Expo seine Automatisierungslösungen für Off-Highway-Fahrzeuge

Limburg, 14. Mai 2025

Wenn sich in Köln die Türen zur iVT Expo öffnen, trifft sich das Who’s who der internationalen Off-Highway-Branche. Auf der Fachmesse für innovative Fahrzeugtechnologien dreht sich am 11. und 12. Juni 2025 alles um Komponenten, Systeme und Lösungen für die Maschinen von morgen. Mit dabei: MOBA Mobile Automation. In Halle 4.1, Stand 6090 zeigt der Experte für mobile Automatisierung sein Portfolio an Sensorik, Steuerungs- und Automatisierungslösungen.

Neben dem neuen MOBA Smart Positioning Controller (MSPC) und der neuen IMU-6 zur präzisen Erfassung von Maschinenbewegungen und -positionen stehen insbesondere die modularen HMIs des Unternehmens sowie der Neigungssensor MSS-Hybrid (MSSH) im Fokus. Letzterer kann dank zweier unabhängiger Sensorelemente Störgrößen wie den so genannten Stick-Slip-Effekt besonders zuverlässig kompensieren. Außerdem zu sehen ist die vielseitig einsetzbare CAN-LIGHT, die jetzt auch in flacher Ausführung erhältlich ist. Erstmals vorgestellt wird darüber hinaus eine innovative Sensorlösung für den Einsatz im Agrarbereich.

Smart Positioning Controller und Inertial Measurement Unit für präzise Maschinenführung

Mit dem neuen MOBA Smart Positioning Controller stellt das Unternehmen auf der iVT Expo einen leistungsstarken Controller zur hochpräzisen Positions- und Bewegungsbestimmung in Echtzeit vor. Der mit einem großen Projektspeicher ausgestattete Controller integriert die Daten verschiedener Sensoren und verarbeitet diese entsprechend einem hinterlegten, maschinenspezifischen kinematischen Modell. Möglich macht dies unter anderem die Dual-RTK-GNSS-Technologie des MSPCs. Diese ermittelt mithilfe von zwei GNSS-Empfängern exakt und in Echtzeit den Standort der Maschine. Erste Einsätze, etwa auf Kompaktladern, zeigen bereits das Potenzial – perspektivisch ist der MSPC für zahlreiche Maschinenkategorien einsetzbar.

Ergänzend dazu wird in Köln die neue IMU-6 zu sehen sein. Die hochpräzise Inertial Measurement Unit erfasst Neigung, Beschleunigung und Drehgeschwindigkeit in Echtzeit. Mit sechs Freiheitsgraden und einem großen Neigungsmessbereich von 3×360° ermöglichen sie eine besonders präzise Bewegungserfassung. Die kompakte Einheit eignet sich ideal für den Einsatz in dynamischen Maschinenumgebungen und sorgt dort für maximale Stabilität und Genauigkeit.

Maßgeschneiderte HMI und störungsfreier Neigungssensor

Weitere Schwerpunkte des Messeauftritts sind modulare HMI-Einheiten und der Neigungssensor MSSH. Der innovative Sensor kombiniert zwei unterschiedliche Sensortypen, um Störgrößen zuverlässig auszugleichen. Tritt beispielsweise der Stick-Slip-Effekt auf, fusioniert der Sensor die Werte beider Sensorelemente und kompensiert so die Störgröße. Entwickelt nach DIN EN ISO 13849-1:2015 (PLd, Kategorie 3) ist der MSSH damit optimal für sicherheitskritische Anwendungen geeignet. Als 1- oder 2-achsige Variante erhältlich und für Temperaturen von -40 °C bis +85 °C ausgelegt, ist der E1-zugelassene Sensor vielseitig einsetzbar. Für nicht sicherheitskritische Anwendungen wird der MSSH zudem als einkanalige Variante angeboten.

Flexible Signalleuchte für individuelle Anwendungen

Ergänzt wird das Messeportfolio durch die CAN-LIGHT – nun erhältlich in runder und neuer, flacher Bauform. Beide Varianten der Signalleuchte, flat und circular, verbessern den Informationsfluss und erhöhen die Prozesseffizienz mit individuell anpassbaren visuellen Signalen. So lassen sich – angesteuert über das CANopen-Protokoll – Farbsignale ebenso wie Textmeldungen, Symbole und Grafiken gezielt darstellen.

Nutzer können dabei mit dem speziellen Configure Software-Tool unkompliziert und ohne Programmierkenntnisse eigene Logos, Bilder und Texte erstellen. Über eine integrierte Visualisierungsfunktion können sämtliche Inhalte in Echtzeit im Simulationsbereich dargestellt werden. Zusätzlich stehen Anwendern aber auch vorgefertigte Funktionen wie beispielsweise Füllstandan­zeige, Ampel oder Warnhinweise zur Ver­fügung. Für eine zusätzliche akustische Wahrnehmung sorgt ein integrierter Buzzer mit bis zu 95 dB. Bei der Montage bietet die CAN-LIGHT mit 40-mm-Klemmbefestigung, RAM-Mount-System oder Schraub- und Magnetbefestigung ebenfalls maximale Flexibilität.

Neue Sensorlösung für präzise Bodenbearbeitung

Erstmals zeigt MOBA auf der iVT Expo auch eine Lösung für den Agrarbereich: einen Sensor zur Echtzeit-Erfassung der tatsächlichen Arbeitstiefe von Grubbern und anderen Bodenbearbeitungsmaschinen. Im Gegensatz zu mechanischen Anzeigen, die im Wesentlichen die Position der Stützräder oder Walzen bezogen auf den Maschinenrahmen abbilden, misst der neue Sensor per Ultraschall den tatsächlichen Abstand zwischen Maschinenrahmen und Boden – zuverlässig und unabhängig von Störfaktoren wie Vegetation. Damit können Einflüsse auf die Arbeitstiefe (bspw. durch sich ändernde Bodenverhältnisse oder Werkzeugverschleiß) direkt erkannt werden. Dies ermöglicht dem Bediener eine präzise Nachregulierung – besonders hilfreich bei unerfahrenem Personal oder in anspruchsvollen Einsätzen.

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Von Kran bis Acker: MOBA präsentiert auf der iVT Expo seine Automatisierungslösungen für Off-Highway-Fahrzeuge

Von Kran bis Acker: MOBA präsentiert auf der iVT Expo seine Automatisierungslösungen für Off-Highway-Fahrzeuge

Limburg, 14. Mai 2025

Wenn sich in Köln die Türen zur iVT Expo öffnen, trifft sich das Who’s who der internationalen Off-Highway-Branche. Auf der Fachmesse für innovative Fahrzeugtechnologien dreht sich am 11. und 12. Juni 2025 alles um Komponenten, Systeme und Lösungen für die Maschinen von morgen. Mit dabei: MOBA Mobile Automation. In Halle 4.1, Stand 6090 zeigt der Experte für mobile Automatisierung sein Portfolio an Sensorik, Steuerungs- und Automatisierungslösungen.

 

Neben dem neuen MOBA Smart Positioning Controller (MSPC) und der neuen IMU-6 zur präzisen Erfassung von Maschinenbewegungen und -positionen stehen insbesondere die modularen HMIs des Unternehmens sowie der Neigungssensor MSS-Hybrid (MSSH) im Fokus. Letzterer kann dank zweier unabhängiger Sensorelemente Störgrößen wie den so genannten Stick-Slip-Effekt besonders zuverlässig kompensieren. Außerdem zu sehen ist die vielseitig einsetzbare CAN-LIGHT, die jetzt auch in flacher Ausführung erhältlich ist. Erstmals vorgestellt wird darüber hinaus eine innovative Sensorlösung für den Einsatz im Agrarbereich.

Smart Positioning Controller und Inertial Measurement Unit für präzise Maschinenführung

Mit dem neuen MOBA Smart Positioning Controller stellt das Unternehmen auf der iVT Expo einen leistungsstarken Controller zur hochpräzisen Positions- und Bewegungsbestimmung in Echtzeit vor. Der mit einem großen Projektspeicher ausgestattete Controller integriert die Daten verschiedener Sensoren und verarbeitet diese entsprechend einem hinterlegten, maschinenspezifischen kinematischen Modell. Möglich macht dies unter anderem die Dual-RTK-GNSS-Technologie des MSPCs. Diese ermittelt mithilfe von zwei GNSS-Empfängern exakt und in Echtzeit den Standort der Maschine. Erste Einsätze, etwa auf Kompaktladern, zeigen bereits das Potenzial – perspektivisch ist der MSPC für zahlreiche Maschinenkategorien einsetzbar.

 

Ergänzend dazu wird in Köln die neue IMU-6 zu sehen sein. Die hochpräzise Inertial Measurement Unit erfasst Neigung, Beschleunigung und Drehgeschwindigkeit in Echtzeit. Mit sechs Freiheitsgraden und einem großen Neigungsmessbereich von 3×360° ermöglichen sie eine besonders präzise Bewegungserfassung. Die kompakte Einheit eignet sich ideal für den Einsatz in dynamischen Maschinenumgebungen und sorgt dort für maximale Stabilität und Genauigkeit.

Maßgeschneiderte HMI und störungsfreier Neigungssensor

Weitere Schwerpunkte des Messeauftritts sind modulare HMI-Einheiten und der Neigungssensor MSSH. Der innovative Sensor kombiniert zwei unterschiedliche Sensortypen, um Störgrößen zuverlässig auszugleichen. Tritt beispielsweise der Stick-Slip-Effekt auf, fusioniert der Sensor die Werte beider Sensorelemente und kompensiert so die Störgröße. Entwickelt nach DIN EN ISO 13849-1:2015 (PLd, Kategorie 3) ist der MSSH damit optimal für sicherheitskritische Anwendungen geeignet. Als 1- oder 2-achsige Variante erhältlich und für Temperaturen von -40 °C bis +85 °C ausgelegt, ist der E1-zugelassene Sensor vielseitig einsetzbar. Für nicht sicherheitskritische Anwendungen wird der MSSH zudem als einkanalige Variante angeboten.

Flexible Signalleuchte für individuelle Anwendungen

Ergänzt wird das Messeportfolio durch die CAN-LIGHT – nun erhältlich in runder und neuer, flacher Bauform. Beide Varianten der Signalleuchte, flat und circular, verbessern den Informationsfluss und erhöhen die Prozesseffizienz mit individuell anpassbaren visuellen Signalen. So lassen sich – angesteuert über das CANopen-Protokoll – Farbsignale ebenso wie Textmeldungen, Symbole und Grafiken gezielt darstellen.

 

Nutzer können dabei mit dem speziellen Configure Software-Tool unkompliziert und ohne Programmierkenntnisse eigene Logos, Bilder und Texte erstellen. Über eine integrierte Visualisierungsfunktion können sämtliche Inhalte in Echtzeit im Simulationsbereich dargestellt werden. Zusätzlich stehen Anwendern aber auch vorgefertigte Funktionen wie beispielsweise Füllstandsanzeige, Ampel oder Warnhinweise zur Verfügung. Für eine zusätzliche akustische Wahrnehmung sorgt ein integrierter Buzzer mit bis zu 95 dB. Bei der Montage bietet die CAN-LIGHT mit 40-mm-Klemmbefestigung, RAM-Mount-System oder Schraub- und Magnetbefestigung ebenfalls maximale Flexibilität.

Neue Sensorlösung für präzise Bodenbearbeitung

Erstmals zeigt MOBA auf der iVT Expo auch eine Lösung für den Agrarbereich: einen Sensor zur Echtzeit-Erfassung der tatsächlichen Arbeitstiefe von Grubbern und anderen Bodenbearbeitungsmaschinen. Im Gegensatz zu mechanischen Anzeigen, die im Wesentlichen die Position der Stützräder oder Walzen bezogen auf den Maschinenrahmen abbilden, misst der neue Sensor per Ultraschall den tatsächlichen Abstand zwischen Maschinenrahmen und Boden – zuverlässig und unabhängig von Störfaktoren wie Vegetation. Damit können Einflüsse auf die Arbeitstiefe (bspw. durch sich ändernde Bodenverhältnisse oder Werkzeugverschleiß) direkt erkannt werden. Dies ermöglicht dem Bediener eine präzise Nachregulierung – besonders hilfreich bei unerfahrenem Personal oder in anspruchsvollen Einsätzen.

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infrarob-Projekt: Technologien der MOBA Mobile Automation AG bei autonomen Asphalteinbau eingesetzt

infrarob-Projekt: Technologien der MOBA Mobile Automation AG bei autonomen Asphalteinbau eingesetzt

Limburg, 22. Oktober 2024

Autonome Straßenfertiger, Drohnen und mobile, die Baustelle absichernde Pylonen – am 1. Oktober konnten vorbeifahrende Autofahrer auf der Autobahn A9 zwischen Graz und der slowenischen Grenze einen Blick auf die Baustelle von morgen werfen. Im Rahmen laufender Sanierungsarbeiten wurden hier die von der MOBA Mobile Automation AG und ihren Partnern im Forschungsprojekt InfraROB (09/21-02/25) entwickelten Automatisierungstechnologien getestet.

 

Ziel des EU-geförderten Projektes ist es, durch die Automatisierung von Prozessen die Sicherheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Straßenbau sowie der Straßenerhaltung zu steigern. Zukunftsweisende Technologien wie Sensorik, Robotik und Künstliche Intelligenz spielen dabei eine zentrale Rolle. Fünfzehn Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus acht Ländern arbeiten dazu seit rund drei Jahren in fünf Teilprojekten zusammen. Koordiniert wird das gesamte Projekt von einer Forschungsgruppe der Universität Vigo in Spanien.

AUTONOMER STRASSENFERTIGER IM PRAXISTEST

Der kürzlich in Österreich durchgeführte Testeinbau war der erste unter realen Bedingungen und markierte gleichzeitig den erfolgreichen Abschluss des Teilprojekts 1. An diesem waren neben der MOBA Mobile Automation AG, welche die Lösungen für den Fertiger entwickelte, die TH Köln, die TU Darmstadt sowie TPA, eine Tochtergesellschaft der STRABAG SE, beteiligt. Zuvor hatten Tests auf dem Limburger Testgelände der MOBA Mobile Automation AG bereits vielversprechende Ergebnisse geliefert. „Der Testeinbau unter realen Baustellenbedingungen hat gezeigt, dass der autonome Straßenbau nicht nur unter Idealbedingungen, sondern auch in der Praxis funktioniert. Damit ist der erste Schritt getan, um autonome Technologien in Bauprojekte zu integrieren,“ erläutert Carsten Schmitt, Senior Engineer Advanced Development bei der MOBA Mobile Automation AG, der den Test vor Ort begleitete.

 

Wie im Vorfeld geplant, wurde im Rahmen des Tests ein 180 m langer Abschnitt auf der A9 bei Spielfeld mit einem autonomen Asphaltfertiger erfolgreich eingebaut. Die Demonstrationsstrecke war von der ASFINAG, einer Partnerin im InfraROB-Projekt, bereitgestellt worden. Die Koordination vor Ort übernahm ein Team des Baukonzerns STRABAG. Beim Einbau kamen verschiedene MOBA-Technologien zum Einsatz: Darunter der Nivellierungs-Sensor SUPER-SKI sowie das Advanced Levelling, welches mithilfe des Schichtdickensensors (PTMS) für eine konstante eingebaute Schichtstärke sorgte. Der LineTracker, der eine aufgesprühte Linie auf dem Untergrund detektiert, und der EdgeTracker, der eine Asphaltkante erkennt, wurden vom MOBA-Controller zur autonomen Steuerung der Einbaubreite und der Lenkung des Fertigers verwendet. Die Steuerung der Lenkung wurde zusätzlich redundant über die GNSS-Lenkung (Global Navigation Satellite System) überwacht. Außerdem wurden Lidar-Scanner und Kameras mit Objekterkennung zur Umfeldüberwachung eingesetzt, um Personen im Gefahrenbereich zu erkennen und über das MOBA CAN Light visuell und akustisch zu warnen.

ROBOTIK IM STRASSENBAU: NEUE ANSÄTZE FÜR DIE BAUSTELLE

Neben dem autonomen Asphalteinbau wurden im Rahmen des Testlaufs noch weitere Innovationen erprobt. So konnte mit Hilfe einer neu entwickelten Abrollvorrichtung für den Asphaltfertiger ein sensorbestücktes Glasfaserkabel (FOS-Kabel) direkt in die obere Binderschicht der A9 integriert werden. Dieses bildet die Grundlage für ein neuartiges Monitoringsystem. Mobile Leitkegelroboter sperrten, koordiniert von einer Drohne und ausgestattet mit Objekterkennungssensoren, die Teststrecke ab. Zudem wurde eine im Projekt entwickelte Schutzwand verbaut. Das multifunktionale Betonfertigteil dient als Leitwand, Rinne, Bordstein und Regenwasserkanal zugleich. Die Fahrbahnmarkierung übernimmt zu einem späteren Zeitpunkt ein autonomer Dreiradroboter.

 

In weiteren Teilprojekten werden darüber hinaus Einsatzszenarien für die realisierten Technologien sowie ein mobiler Roboter zur autonomen Reparatur von Schlaglöchern und Rissen entwickelt. Der Test für den Roboter folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

WEICHENSTELLUNG FÜR DIE ZUKUNFT DES STRASSENBAUS

Das InfraROB-Projekt läuft noch bis Februar 2025. Bis dahin werden die Ergebnisse in einem Abschlussbericht dokumentiert. Im Januar 2025 findet dann in Madrid eine Abschlussveranstaltung statt, bei der die Projektergebnisse zusammen mit einem Schwesterprojekt präsentiert werden.

 

 

Benedikt Sehner, Lead Engineer – Advanced Development bei der MOBA Mobile Automation AG und einer der Hauptverantwortlichen für das Projekt bei MOBA, betont die Bedeutung von InfraROB: „Die Ergebnisse sind ein großer Erfolg, der durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Projektpartner ermöglicht wurde. Solche Zusammenarbeiten sind von unschätzbarem Wert für die Zukunft des Straßenbaus. Forschung und innovative Technologien sind der Schlüssel, um den wachsenden Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.“

Forschungsprojekt InfraROB

InfraROB: InfraROB zielt darauf ab, die Sicherheit von Arbeitern und Straßenbenutzern zu erhöhen, die Verkehrsverfügbarkeit zu verbessern und Kosten durch Automatisierung, Robotisierung und Modularisierung zu senken.

 

 

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Winterzeit ist Skischul-Zeit: Rückblick auf MOBAs erfolgreiche Schulungsreihe

Winterzeit ist Skischul-Zeit: Rückblick auf MOBAs erfolgreiche Schulungsreihe

Limburg, 04. Oktober 2024

Ein Start mit Mehrwert in die neue Straßenbau-Saison bot die MOBA Mobile Automation AG mit ihrer jährlichen „Skischule”. Die Veranstaltungsreihe bietet Interessenten ein Forum, um sich rund um die Herausforderungen im Asphalteinbau auszutauschen und die MOBA-Lösungen kennenzulernen:

Praktische Schulungseinheiten, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sind der Kern der Veranstaltungsreihe. Es wurden die allgemeinen Herausforderungen, die sich dem Straßenbauer stellen, vorgestellt, Lösungsansätze mit den Teilnehmern erörtert und die innovativen Technologien der MOBA Mobile Automation in diesem Zusammenhang vorgestellt. Die Teilnehmenden erhielten exklusive Einblicke in die neuesten Entwicklungen der MOBA, mit einem speziellen Fokus auf das neue Nivellierungssystem SUPER-SKI. Aber auch die Messsysteme für die Mischguttemperatur, PAVE-IR, und die Schichtdicke, PAVE-TM, wurden besprochen. Außerdem lernten die Teilnehmer den MOBA Line-Reader kennen, die Lösung für Einbausituationen mit räumlichen Beschränkungen wie Tunnel- oder Brückenbaustellen.

Die Nachmittagssession bot dann praxisnahe Live-Demonstrationen. Auf der firmeneigenen Teststrecke konnten die Teilnehmer die MOBA-Produkte im Einsatz kennenlernen. Gelegenheiten für ausgiebige Fragenrunden und Diskussionen ermöglichten einen lebhaften Austausch zwischen den Teilnehmenden und den MOBA-Experten.

Die Kombination aus Wissensvermittlung und praktischer Erfahrung begeisterte die Teilnehmer. “Es war eine inspirierende Erfahrung, direkt mit den Machern hinter den Technologien zu sprechen und ihre Vision für den Straßenbau der Zukunft zu verstehen.“ Andreas Velten, der Geschäftsführer der MOBA Mobile Automation, äußerte sich hochzufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung: “Die Begeisterung und das positive Echo unserer Teilnehmer sind für uns ein klares Signal, dass das Format der Skischule für die Asphaltbaubranche passend ist. Wir werden auch in Zukunft diese Schulungen anbieten, um uns mit den Anwendern direkt auszutauschen und unsere Lösungen im Live-Einsatz erlebbar zu machen.”

Vorfreude auf die nächste Skischule: Die nächste Skischulreihe ist bereits für den kommenden Winter geplant. Dann geht es am Hauptfirmensitz der MOBA Mobile Automation wieder um innovative Lösungen, Austauschmöglichkeiten und Lernerfahrungen. Interessierte können sich bereits heute vormerken lassen für eine der Skischulen 2025: https://moba-construction-solutions.ac-page.com/anmeldung-ski-schule

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Geballte Expertise trifft sich in Limburg: AutoRobXL-Netzwerk zu Gast bei MOBA

Geballte Expertise trifft sich in Limburg: AutoRobXL-Netzwerk zu Gast bei MOBA

Limburg, 25. Juni 2024

Gemeinsam den technologischen Fortschritt auf Baustellen voranbringen – mit dieser Absicht trafen sich im Juni Mitglieder von AutoRobXL bei der MOBA AG. Das Innovationsnetzwerk des Zentralen Innovationsprogramms (ZIM) verfolgt das Ziel, automatisierte Arbeitsprozesse mittels Großraummanipulatoren unter Baustellenbedingungen zu realisieren. Neben der Whiterock AG, die das Netzwerk koordiniert, waren Verantwortliche der TU Dresden sowie des ZIM-Projektträgers VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, der GEMAC Chemnitz GmbH, der Günter Till GmbH & Co KG Präzisionsmechanik und der HYDAC Group in Limburg anwesend. Beim Treffen wurden Fortschritte bei der Entwicklung der gemeinsamen Projekte besprochen, der Beitritt weiterer Mitglieder verkündet und die nächsten Schritte des Netzwerks geplant. Denn bereits im August soll die nächste Projektphase von AutoRobXL starten.

AutoRobXL-Netzwerk: Automatisierung von Baumaschinen und Großraumanipulatoren

Großraummanipulatoren wie Autobetonpumpen, Ladekrane oder Arbeitsbühnen haben lange, oft elastische Auslegerstrukturen, die starken Verformungen und Schwingungen ausgesetzt sind. Eine präzise Bewegungs- und Positioniergenauigkeit ist daher essenziell – insbesondere bei einer Automatisierung. Das AutoRobXL-Netzwerk, bestehend aus neun kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen und Großunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, widmet sich dieser Herausforderung. Ziel ist es, mit Hilfe eines integrierten Soft- und Hardwareansatzes innovative Steuerungs- und Bedienkonzepte zu entwickeln, die auf neuartigen Sensoren und Aktoren sowie Software-Algorithmen basieren. Darüber hinaus sollen fortschrittliche Simulations- und Berechnungsmethoden entstehen.

„Auf der Digitalisierungsseite ist bereits viel passiert, doch oft wird die eigentliche Automatisierung der Maschinentechnik – also die physischen Prozesse – vergessen. Mit AutoRobXL versuchen wir das zu ändern und gemeinsam im Rahmen des Netzwerks neue Lösungen für reale Anforderungen der Bauprozesse auf den Weg zu bringen“, beschreibt Frank Will, Professor für Baumaschinen an der TU Dresden und einer der Initiatoren des Netzwerks. Dr. Manfred Baumgärtner, Vorstand der Whiterock AG und Netzwerkmanager von AutoRobXL ergänzt: „Die Automatisierung von Großraummanipulatoren auf der Baustelle stellt eine Herausforderung dar, die die Zusammenarbeit mehrerer Akteure erfordert. Als Netzwerk bringt AutoRobXL die entscheidenden Player zusammen, um die Automatisierung in diesem Bereich endlich voranzutreiben.“

MOBAs Rolle im Netzwerk

Die MOBA AG als assoziiertes Mitglied bringt in das Netzwerk vor allem ihre Expertise in Sachen Steuerungen und Sensorik ein.  „Wir beraten die KMU zum Beispiel, stellen Produkte für deren Forschungsvorhaben zur Verfügung und passen diese bei Bedarf an“, erklärt Torsten Schönbach, Leiter der Innovationsabteilung von MOBA. In einigen Projekten beteiligt sich MOBA zudem aktiv. „Wir haben bei etwa der Hälfte der Projekte unterstützt und werden in ein bis zwei weiteren Projekten aktiv mitwirken.“

Manfred Baumgärtner zeigt sich begeistert von MOBAs Beteiligung: „MOBA bringt wichtige Kompetenzen im Bereich der Sensorik mit und leistet damit einen entscheidenden Beitrag. Baumaschinen haben keine Augen und Ohren. Sie müssen auf andere Weise lernen, wo links und rechts ist und was um sie herum passiert. Sensorik spielt dabei eine zentrale Rolle. Daher freuen wir uns besonders, dass MOBA als Partner mit an Bord ist.“

Positives Zwischenfazit und Ausblick auf die zweite Projektphase

Das Treffen in Limburg bot eine Plattform, um die bisherigen Fortschritte zu diskutieren und zukünftige Schritte zu planen. So hat die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung bereits zu vielversprechenden Projektideen geführt. „Wir nähern uns dem Abschluss der ersten Phase des Kooperationsnetzwerks und die bereits entwickelten Ideen und Projekte sind beeindruckend. Wir haben bereits vier sehr konkrete Forschungsanträge auf den Weg gebracht, aus denen marktfähige Lösungen entstehen sollen“, so Prof. Will zuversichtlich.

Nun gilt es, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Mit Blick auf die zweite Projektphase stehen weitere ambitionierte Ziele auf der Agenda. Geplant sind intensive Tests der entwickelten Systeme sowie die Einbindung zusätzlicher Partner, um die Wertschöpfungskette noch breiter aufzustellen. „Ab August wollen wir in die zweite Phase starten, in der wir die entwickelten Projekte umsetzen werden. Und bereits am Ende dieser zweijährigen Phase erwarten wir die ersten Lösungen“, kündigt Manfred Baumgärtner die nächsten großen Schritte an.

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