Eichfähige Bordwaagen als Schlüssel für verursachergerechte Abfallgebühren

Eichfähige Bordwaagen als Schlüssel für verursachergerechte Abfallgebühren

Immer mehr Kommunen stehen vor der Aufgabe, Abfallgebühren bedarfsgerecht zu berechnen – transparent, fair und gesetzeskonform. Die Grundlage dafür sind präzise Messdaten zum tatsächlichen Abfallaufkommen. Den entscheidenden Beitrag leisten mobile Wägesysteme, die das Gewicht direkt am Sammelfahrzeug erfassen.


Eichfähige Bordwaagen liefern rechtssichere Messergebnisse, steigern die Effizienz im Betrieb und verhindern Überladungen. Für Kommunen sind sie damit ein Schlüssel zu verursachergerechten Gebührenmodellen. Für Fahrzeughersteller und Ausrüster sind sie ein gefragtes Ausstattungsmerkmal, das gesetzliche Vorgaben erfüllt und die Performance ihrer Fahrzeuge verbessert.

Automatisch Erfolgreich

Der Technikpodcast von MOBA

Präzise Gewichtserfassung direkt am Entsorgungsfahrzeug

Im Gegensatz zu stationären Lösungen wird bei Bordwaagen für Entsorgungsfahrzeuge das Gewicht während des Entleerungsvorgangs erfasst. Dieses dynamische Wiegen in Sammelfahrzeugen spart Zeit, reduziert unnötige Fahrten und liefert exakte Werte in Echtzeit – selbst unter rauen Einsatzbedingungen. Die Eichfähigkeit ist dabei unverzichtbar, denn nur so können die erfassten Daten rechtssicher für Gebührenbescheide genutzt werden.

Eichfähige Wägetechnik in Kommunalfahrzeugen sorgt für Fairness

Für Kommunen, die Gebühren am tatsächlichen Abfallvolumen ausrichten wollen oder müssen, führt an eichfähiger Wägetechnik in Kommunalfahrzeugen kein Weg vorbei. Sie ermöglicht es, Entleerungen exakt zu erfassen, Gebühren fair zu kalkulieren und damit Bürgerakzeptanz zu fördern. Wer weniger entsorgt, zahlt weniger – ein transparenter Ansatz, der Akzeptanz schafft und zu Abfallvermeidung motiviert.

Gleichzeitig liefern die Gewichtsdaten wertvolle Informationen für die Optimierung der Routenplanung, die Auslastung der Fahrzeugflotte und strategische Entscheidungen in der Abfalllogistik.

Effizienzvorteile für OEMs durch Bordwaagen-Integration

Für Fahrzeughersteller und Ausrüster bietet die Integration von Bordwaagen in Entsorgungsfahrzeuge gleich mehrere Vorteile: Sie ermöglicht eine präzise Kontrolle der Beladung, verhindert Überladung und beugt damit nicht nur Bußgeldern, sondern auch vorzeitigem Verschleiß vor. Durch standardisierte Schnittstellen lassen sich die Messwerte direkt an Flottenmanagement- oder Abrechnungssysteme übertragen – eine wichtige Grundlage für vernetzte, digitale Entsorgungskonzepte.

Bewährte Systeme für mobile Wägetechnik

Ein Beispiel für eine solche eichfähige Lösung ist  MWS – das Mobile Weighing System von MOBA. Das System erfasst das Gewicht direkt am Fahrzeug und zeigt es in Echtzeit in der Fahrerkabine an – über einen voll ausgestatteten Bordcomputer mit intuitiver Bedienoberfläche. Die vibrationsfeste, vollständig vergossene Elektronik sorgt für außergewöhnliche Robustheit, während die modulare Architektur eine flexible Anpassung an verschiedene Fahrzeugtypen – von Front- und Heckladern bis zu Kranhakenwaagen – ermöglicht.

Das System lässt sich einfach zu einem modernen Auftragsbearbeitungssystem ausbauen und auf RFID- oder Routen- und Telematiklösungen erweitern. In Kombination mit der webbasierten Entsorgungsmanagement-Plattformen wie MAWIS U2 wird die Wägetechnik zu einem integralen Bestandteil vernetzter Abfalllogistik: Die erfassten Daten stehen in Echtzeit für Abrechnung, Tourenoptimierung und Analyse bereit und können über ein Dashboard vollständig dokumentiert und ausgewertet werden.

Fazit: Technologie für Fairness, Effizienz und Zukunftssicherheit

Eichfähige Bordwaagen sind weit mehr als ein optionales Feature – sie sind für Kommunen der Schlüssel zu einer bedarfsgerechten, fairen und gesetzeskonformen Gebührenabrechnung. Für OEMs sind sie ein gefragtes Ausstattungsmerkmal, das gleichzeitig die Fahrzeugperformance verbessert und Überladungen vermeidet.

Wer jetzt in diese Technologie investiert, profitiert langfristig von effizienteren Abläufen, zufriedeneren Bürgern und einem starken Wettbewerbsvorteil.

Diesen Beitrag auf Social Media teilen

Facebook
LinkedIn
Social Media Bild
Instagram Reel

Kosten runter, Ertrag rauf: Warum Mobile Wägetechnik den Unterschied macht

Kosten runter, Ertrag rauf: Warum Mobile Wägetechnik den Unterschied macht

In der Baustellenlogistik und im Materialumschlag zählt nicht nur, wie viel bewegt wird – sondern wie genau. Wer beim Beladen schätzt statt misst, verschenkt Potenzial: Überladungen führen zu Bußgeldern, Unterladungen kosten Transportkapazität – und beides schlägt sich direkt in den Kosten nieder. Moderne mobile Wiegetechnik schafft hier Abhilfe. Sie liefert präzise Echtzeitdaten, verkürzt Ladezyklen, verhindert Fehler und steigert die Produktivität. Das Resultat: weniger Leerfahrten, niedrigere Betriebskosten – und eine spürbare wirtschaftliche Entlastung.

Automatisch Erfolgreich

Der Technikpodcast von MOBA

Typische Herausforderungen im Ladeprozess

Auch heute noch sind viele Radlader ohne verlässliches Wiegesystem unterwegs – mit spürbaren Folgen für den gesamten Betriebsablauf:

  • Unbekanntes Materialgewicht zwingt zum Umweg über stationäre Waagen. Das kostet Zeit und führt zu ungenauer Abrechnung.
  • Nicht optimierte LKW-Auslastung bedeutet: Unterladung verschwendet Transportkapazität, Überladung gefährdet Sicherheit und verursacht Bußgelder.
  • Mangelndes Prozessmonitoring erschwert die Nachverfolgung und Analyse – und damit auch die kontinuierliche Optimierung.

Effizienz beginnt in der Schaufel

Ein mobiles Radlader-Wiegesystem schafft hier Abhilfe: Statt auf Sicht oder Erfahrungswerte angewiesen zu sein, erhält das Bedienpersonal präzise Echtzeitinformationen. So wird jede Schaufel effizient genutzt, Ladezyklen werden reduziert und Fahrzeuge punktgenau ausgelastet. Das Ergebnis sind weniger Ladezyklen und ein besserer Materialdurchsatz pro Stunde – bei gleichzeitiger Reduktion von Kraftstoffverbrauch und Maschinenverschleiß.

Automatisierte Datenerfassung sorgt für reibungslose Abrechnung, weniger Rückfragen und transparente Mengenberichte.

Effizienz beginnt in der Schaufel

Mobile Wiegesysteme der neuesten Generation wie HLC-4000 gehen sogar noch einen Schritt weiter: Das smarte Assistenzsystem erfasst nicht nur das Gewicht direkt während des Ladevorgangs, sondern unterstützt den Fahrer im Arbeitsalltag auch mit zahlreichen praxisorientierten Funktionen.

So reduziert das Ziel-Wiegen mit automatischer Soll-Ist-Erkennung Ladefehler auf ein Minimum. Sobald das angestrebte Gewicht erreicht ist, wird dies visuell angezeigt – die Beladung kann punktgenau abgeschlossen werden. LKWs werden optimal ausgelastet, ohne sie zu überladen. Das spart Zeit, senkt Kraftstoffverbrauch und vermeidet teure Korrekturfahrten.

Zusätzliche Funktionen wie die Tip-off-Option, die Verwaltung mehrerer Ladeaufträge (Mehrjob-Funktion) und Statusanzeigen für jeden Beladezyklus machen das System zudem besonders effizient im Baustellenbetrieb. Die Tip-off-Funktion ermöglicht ein exaktes Nachdosieren – über die Schaufel bedienbar. Parallel können mehrere Aufträge gleichzeitig bearbeitet werden, etwa bei wechselnden Materialien oder Fahrzeugen. Alle Ladefortschritte sind jederzeit im Display nachvollziehbar – für mehr Übersicht, mehr Kontrolle und weniger Missverständnisse.

Die intuitive Benutzeroberfläche – mehrsprachig und selbsterklärend – sorgt für eine schnelle Einarbeitung. Fahrer können direkt loslegen, das System unterstützt sie dabei mit klaren Symbolen, einfachen Menüs und einer konsistenten Navigation.

HLC-CLOUD: Aus Daten werden Entscheidungen

In Kombination mit HLC-CLOUD wird aus HLC-4000 ein vollständig vernetztes Wiegesystem. Die Cloudplattform stellt sämtliche Wägedaten in Echtzeit bereit – unabhängig vom Einsatzort. Disponenten und Projektverantwortliche erhalten damit einen vollständigen Überblick über laufende und abgeschlossene Ladevorgänge – von einzelnen Maschinen bis hin zu komplexen Materialflüssen über mehrere Baustellen hinweg. Über das zentrale Dashboard lassen sich Ladezeiten vergleichen, Aufträge zuordnen oder Zielgewichte fernsteuern – ohne Vor-Ort-Zugriff.

Ein besonderes Plus: Dank der integrierten Geofence-Funktion lassen sich gezielte Aktionen präzise an geografische Einsatzbereiche koppeln. So können auf Basis der Beladungs-Geo-Position automatisch Wägedaten erfasst, in Echtzeit visualisiert und fortlaufend addiert werden. Dadurch ergibt sich eine transparente und kontinuierliche Erfassung des Produktionsfortschritts direkt beim Beladevorgang.

Das erhöht die Prozesssicherheit, vereinfacht die Dokumentation und verbessert die Nachverfolgbarkeit von Materialbewegungen erheblich. Alle Daten werden automatisch dokumentiert und archiviert. Damit stehen auch historische Ladevorgänge vollständig zur Verfügung – etwa für Mengennachweise, Kostenvergleiche oder die Projektabrechnung.

Integrierte Analysefunktionen helfen, Ladeverläufe auszuwerten, Auslastungen zu vergleichen und Abläufe objektiv zu bewerten. So werden Schwachstellen frühzeitig erkannt – und gezielte Maßnahmen lassen sich datenbasiert ableiten.

Die Möglichkeit, Systemeinstellungen per Fernzugriff zu ändern, sorgt zudem für mehr Flexibilität und geringeren Abstimmungsaufwand im Tagesgeschäft. Ob Zielgewichtsänderung, Auftragszuweisung oder Nutzerverwaltung – alles lässt sich ortsunabhängig steuern.

Fazit: Integration mit System

Mobile Wiegetechnik ist längst mehr als eine Frage der Genauigkeit – sie ist ein wichtiges Werkzeug zur Steuerung und Optimierung von Ladeprozessen. Systeme wie die HLC-4000, bieten einen praxisnahen, skalierbaren Zugang zu mehr Effizienz und Transparenz – direkt aus dem laufenden Betrieb heraus.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: bessere Planbarkeit, zuverlässigere Daten – und eine spürbare Entlastung im Alltag.

FAQ: Häufige Fragen zur HLC-4000 Radladerwaage

Wie genau ist das Wiegesystem im Vergleich zu stationären Waagen?

Mobile Systeme wie HLC-4000 bieten eine hohe Messgenauigkeit. In vielen Fällen kann die stationäre Waage damit ersetzt oder ergänzt werden.

Ja, das System ist modular aufgebaut und lässt sich bei einer Vielzahl von Radlader-Modellen nachrüsten. Anpassungen an Hydraulik oder Display erfolgen fahrzeugspezifisch.

Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, die Speicherung in zertifizierten Rechenzentren. Zugriffe und Benutzerrechte sind individuell steuerbar – so bleibt die Datenhoheit beim Anwender.

Nein. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und selbsterklärend gestaltet. In der Regel genügt eine kurze Einweisung, um das System sicher zu bedienen. Zusätzlich unterstützen anschauliche Erklärvideos bei der schnellen Einarbeitung.

HLC-CLOUD ermöglicht Zugriff auf aktuelle und historische Wiegedaten – ortsunabhängig, in Echtzeit. Disponenten können Ladevorgänge verfolgen, Einstellungen ändern und Auswertungen durchführen, ohne vor Ort sein zu müssen. Das spart Zeit, reduziert Kommunikationsaufwand und verbessert die Steuerbarkeit komplexer Projekte.

Diesen Beitrag auf Social Media teilen

Facebook
LinkedIn
Social Media Bild
Instagram Reel