EU-Maschinenverordnung 2027: Was OEMs jetzt wissen müssen

EU-Maschinenverordnung 2027: Was funktionale Sicherheit und Cybersicherheit verbindet

Maschinen werden immer digitaler und vernetzter. Damit entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Sicherheitsrisiken. Mit der EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 trägt die EU diesem Wandel jetzt Rechnung. Sie legt fest, welche Sicherheitsanforderungen Maschinen erfüllen müssen, bevor sie auf dem europäischen Markt bereitgestellt oder erstmals in Betrieb genommen werden dürfen. Ab dem 20. Januar 2027 ersetzt sie die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und gilt unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten.

Für Hersteller bedeutet das: bestehende Sicherheitskonzepte müssen neu geprüft, potenzielle Schwachstellen identifiziert und mögliche Lücken geschlossen werden. Während die technischen Grundlagen wie Normen überarbeitet und neue Anforderungen konkretisiert werden, rückt der Stichtag unaufhaltsam näher. Grund genug für eine Zwischenbilanz: Wo stehen wir aktuell bei Functional Safety, Cybersecurity und harmonisierten Standards? Und worauf sollten OEMs und Technologiezulieferer bereits achten?

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1. Normen im Wandel: Die technische Grundlage wird angepasst

Die Europäische Kommission, das Europäische Komitee für Normung (CEN) und das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) arbeiten an einem umfangreichem Normungsprogramm zur Unterstützung der neuen Maschinenverordnung.

Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehören:

  • Überprüfung bestehender harmonisierter Normen im Hinblick auf die neuen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen.
  • Ermittlung regulatorischer und technischer Lücken.
  • Entwicklung von Anforderungen an die sicherheitsbezogene Cybersicherheit.
  • Berücksichtigung neuer Technologien, einschließlich KI-gestützter Sicherheitsfunktionen.
  • Wahrung der Kontinuität bestehender Maschinennormen, soweit dies technisch und rechtlich angemessen ist.

Die Herausforderung ist erheblich: Hunderte bestehender Normen müssen bewertet, überführt oder überarbeitet werden. Gleichzeitig sollen bewährte Normen möglichst weiter genutzt werden können, soweit dies technisch und rechtlich angemessen ist.

2. Funktionale Sicherheit und Cybersicherheit gemeinsam betrachten

Für Maschinenhersteller bleibt die Einhaltung von Normen wie EN ISO 13849-1 oder IEC 62061 wesentlich. Bei der Bewertung digitaler Risiken muss jedoch zusätzlich betrachtet werden, ob Cyberbedrohungen die Sicherheitsfunktionen einer Maschine beeinträchtigen können.

Die neue Maschinenverordnung greift diesen Zusammenhang ausdrücklich auf: Besonders relevant sind die Anforderungen in Anhang III, Abschnitt 1.1.9 zum Schutz gegen Korrumpierung und Abschnitt 1.2.1 zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen. Gemeint ist unter anderem der Schutz vor Veränderungen an Software, Daten oder Hardware, die zu gefährlichen Situationen führen können.

Für Hersteller ist eine technische Lückenanalyse deshalb ein sinnvoller Ausgangspunkt. Sie zeigt, welche Anforderungen bereits abgedeckt sind und wo Handlungsbedarf besteht. Dabei sollten insbesondere folgende Fragen untersucht werden:

  • Software und Firmware: Wie wird sicherheitsrelevante Software vor unbefugten Veränderungen geschützt?
  • Parameter: Wie werden unbefugte Änderungen sicherheitsrelevanter Einstellungen verhindert?
  • Fernzugriff und Diagnose: Wie sind die Zugänge zur Maschine abgesichert?
  • Softwarestände: Lassen sich Versionen und Änderungen eindeutig nachvollziehen?
  • Schnittstellen und Kommunikation: Welche digitalen Eingriffe könnten gefährliche Situationen verursachen?
  • Nachweise: Wie werden Änderungen und Eingriffe an sicherheitsrelevanter Software dokumentiert?

3. Cybersicherheit: EN 50742 und die Arbeit von CENELEC

Wie lässt sich der Schutz vor digitalen Eingriffen technisch umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Normungsprojekt prEN 50742 zum Schutz gegen Korrumpierung, das im technischen Komitee CENELEC TC 44X erarbeitet wird. Der Entwurf behandelt den Zusammenhang zwischen Cyberbedrohungen und Maschinensicherheit, insbesondere die Anforderungen aus Anhang III, Abschnitte 1.1.9 und 1.2.1.

Für Hersteller soll dadurch eine strukturierte Grundlage entstehen, um entsprechende Risiken zu bewerten und Schutzmaßnahmen abzuleiten. Dabei bleibt eine Unterscheidung wichtig: Ein Normenentwurf begründet noch keine Konformitätsvermutung. Dafür muss die Fundstelle der entsprechenden harmonisierten Norm im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht sein. Die Konformitätsvermutung bezieht sich dann auf die Anforderungen, die von der Norm abgedeckt werden.

4. Harmonisierte Normen: Der Übergang ist noch nicht abgeschlossen

Neben der Entwicklung neuer Normen spielt die Überführung bestehender harmonisierter Normen in den Rechtsrahmen der Maschinenverordnung eine wichtige Rolle. Die Europäische Kommission bereitet hierfür die entsprechenden Grundlagen vor.

Dennoch müssen Hersteller unterscheiden zwischen:

  • Normen, die derzeit unter der Richtlinie 2006/42/EG harmonisiert sind.
  • Normen, die in die neue Verordnung (EU) 2023/1230 übernommen werden sollen.
  • Normen, die sich in Überarbeitung oder Entwicklung befinden.
  • Normen, deren Fundstellen unter der neuen Verordnung offiziell veröffentlicht wurden.

Diese Unterscheidung hilft dabei, vorhandene Nachweise richtig einzuordnen. Denn eine bestehende Norm deckt nicht automatisch sämtliche neuen Anforderungen ab – insbesondere im Bereich der sicherheitsbezogenen Cybersicherheit. Hersteller sollten daher prüfen, welche Anforderungen durch die verwendeten Normen erfasst werden und wo ergänzende Bewertungen erforderlich sind.

5. Der Cyber Resilience Act: Ein weiterer Rechtsrahmen für digitale Produkte

Die Maschinenverordnung ist nicht der einzige Rechtsrahmen, der bei vernetzten Maschinen und Komponenten berücksichtigt werden muss. Mit dem Cyber Resilience Act (CRA), der Verordnung (EU) 2024/2847, kommen zusätzliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen hinzu.

Für Hersteller elektronischer Steuergeräte, programmierbarer Steuerungen, Sensoren, Gateways und vernetzter Maschinensysteme wird es deshalb zunehmend wichtig, das Zusammenspiel beider Verordnungen zu verstehen.

Dabei haben die Maschinenverordnung und der CRA unterschiedliche Anwendungsbereiche und Geltungsfristen. Unternehmen müssen daher für ihre jeweiligen Produkte prüfen, welche Anforderungen gelten und wie diese gemeinsam berücksichtigt werden können.

Was sollten OEMs und Technologiezulieferer jetzt tun[?

Für die Bereiche Krane und Hebetechnik sowie mobile Off-Highway-Arbeitsmaschinen sollte die Priorität damit klar sein: Jetzt mit der technischen Lückenanalyse beginnen, anstatt auf die endgültigen harmonisierten Normen zu warten. Hersteller sollten ihre Sicherheitsarchitekturen, Prozesse im Softwarelebenszyklus, Fernverbindungen, Cybersicherheitsmaßnahmen und technischen Dokumentationen überprüfen.

Die entscheidende Frage geht dabei über die funktionale Sicherheit der Maschine hinaus: Kann die Maschine auch dann sicher bleiben, wenn ihre digitale Steuerungsumgebung vorhersehbaren Cyberbedrohungen ausgesetzt ist?

Die nächste Generation der Konformität von Maschinen wird eine deutlich engere Verzahnung von funktionaler Sicherheit, Cybersicherheit und Systems Engineering erfordern. Januar 2027 ist nicht der Beginn dieses Übergangs. Es ist die Frist, bis zu der die Vorbereitungen abgeschlossen sein müssen.

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Teststreckenbau in Bekasi mit dem SUPER-SKI

Großprojekt in Indonesien: SUPER-SKI im Einsatz auf einem der größten Testgelände Südostasiens

Beim Bau eines der größten Fahrzeugtestgelände Südostasiens trafen hohe Qualitätsanforderungen auf einen straffen Zeitplan. Für die Herstellung der Prüfstrecken und des Hochgeschwindigkeitsovals setzte das Bauteam im indonesischen Bekasi deshalb auf den SUPER-SKI.

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Hohe Anforderungen treffen auf kurze Bauzeit

In der indonesischen Provinz Westjava, östlich von Jakarta, liegt Bekasi, einer der bedeutendsten Industriestandorte des Landes. Die Region ist geprägt von internationalen Automobilherstellern und einem dichten Netzwerk an Zulieferbetrieben. Hier ist auch das staatliche Prüf- und Zertifizierungszentrum BPLJSKB ansässig.

Herzstück dieses modernen Zentrums ist sein Testgelände, das für Fahrzeugprüfungen nach internationalen Anforderungen – darunter technische Regelungen der Vereinten Nationen (UN) – ausgelegt ist.  Die 19 Hektar große Anlage mit zahlreichen spezialisierten Teststrecken und einem Hochgeschwindigkeitsoval entstand zwischen 2024 und 2025 in gerade mal anderthalb Jahren. Die Kombination aus hohen Qualitätsanforderungen und einer kurzen Bauzeit stellte das Bauteam dabei vor besondere Herausforderungen.

Höchste Präzision auf jedem Streckenmeter

Für zuverlässige und reproduzierbare Messergebnisse müssen die Fahrbahnen auf Testgeländen höchste Anforderungen an Präzision und Ebenheit erfüllen. Bereits kleinste Unebenheiten können Fahrdynamik-, Komfort- oder Sicherheitstests beeinflussen.

Wie anspruchsvoll die Umsetzung dieser Vorgaben in der Praxis war, zeigte sich bereits beim Einbau der ersten Asphaltlage. Diese wurde zunächst konventionell mithilfe von Referenzschnüren hergestellt. Dabei konnte die geforderte Genauigkeit jedoch nicht zuverlässig erreicht werden. Um die technischen Vorgaben einzuhalten, waren wiederholt Nacharbeiten erforderlich: Abschnitte mussten teilweise zurückgebaut, die Referenzschnüre neu eingerichtet und die Asphaltlage erneut eingebaut werden. Dies führte zu zusätzlichen Kosten und Verzögerungen im Bauablauf.

Um diese Herausforderungen zu meistern, suchte der Hauptauftragnehmer nach einer technischen Lösung. Unterstützung erhielt er dabei von GEOMETA, dem MOBA-Vertriebspartner in Indonesien. Das Unternehmen mit Sitz in Jakarta ist auf Geodaten-, Vermessungs- und Maschinensteuerungslösungen spezialisiert. Gemeinsam mit dem Hauptauftragnehmer organisierte GEOMETA einen Praxistest mit dem SUPER-SKI. Ziel war es nachzuweisen, dass die geforderten Qualitätsstandards damit zuverlässig erreicht werden können.

Mit Super-Ski zu mehr Ebenheit

Ob die Technologie die hohen Anforderungen des Projekts erfüllen konnte, sollte sich dabei im Praxiseinsatz auf dem Hochgeschwindigkeitsoval zeigen: Dort kam der MOBA SUPER-SKI auf der gesamten Fläche von der zweiten Asphaltlage, der Binderschicht, bis zur vierten und obersten Lage, der Deckschicht, zum Einsatz.

Ziel war es, die Oberflächenqualität über die gesamte Strecke hinweg zu maximieren und den Einbau gleichzeitig effizienter zu gestalten. Als Qualitätsmaßstab wurde vorab eine Ebenheitstoleranz von ±3 mm festgelegt, gemessen mit einer 3-Meter-Richtlatte. Voraussetzung dafür war ein fachgerecht hergestellter Untergrund gemäß den technischen Vorgaben.

Die Ergebnisse überzeugten: Die anschließenden Profilometermessungen auf zwei repräsentativen Abschnitten des Hochgeschwindigkeitsovals belegten eine deutliche Verbesserung der Oberflächenqualität. Die ausgewerteten Bereiche umfassten sowohl einen geraden Streckenabschnitt als auch einen Abschnitt mit 12 % Querneigung und deckten damit unterschiedliche Anforderungen des Streckenverlaufs ab.

  • Gerader Abschnitt: Verringerung der Standardabweichung von 1,00 mm auf 0,43 mm.
  • Bei 12 % Querneigung: Verringerung der Standardabweichung von 0,82 mm auf 0,52 mm.

Auf den untersuchten Streckenabschnitten konnte die Oberflächenebenheit somit um rund 30 bis 60 Prozent verbessert werden. Die erzielten Werte lagen deutlich innerhalb der vorgegebenen Toleranzen und verdeutlichen die Vorteile des Systems bei Bauprojekten mit hohen Anforderungen an Präzision und Oberflächenqualität.

Das Ergebnis: Mehr Qualität bei geringerem Aufwand

Die positiven Effekte beschränkten sich nicht auf die Messergebnisse. Auch im Baustellenalltag zeigte sich der Nutzen des Systems deutlich. Nach Angaben der Projektbeteiligten reduzierte sich der Zeitaufwand für den Einbau um mehr als 50 Prozent. Gleichzeitig waren auf den mit Super-Ski hergestellten Testflächen keine Nacharbeiten erforderlich, um die vorgegebenen Spezifikationen einzuhalten.

Entsprechend positiv fiel das Feedback aus: Sowohl Projektmanagement und Berater als auch das ausführende Bauunternehmen und die Fertigerbediener bewerteten den Einsatz der Technologie durchweg positiv. Für das Team vor Ort bedeutete dies vor allem weniger Zeit für Korrekturen und Nacharbeiten und mehr Zeit für die Umsetzung der nächsten Bauabschnitte.

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Digitale Abfallwirtschaft: Systeme vernetzen

Digitale Abfallwirtschaft: Warum vernetzte Systeme mehr bringen als einzelne Lösungen

Digitale Lösungen unterstützen viele Abläufe in der Abfallwirtschaft. Insbesondere bei der Abfallsammlung erfassen sie dabei wertvolle Daten. Deren volles Potenzial bleibt aber häufig ungenutzt. Das Problem: Die Systeme arbeiten getrennt voneinander, ihre Informationen bleiben isoliert. Erst wenn die einzelnen Technologien zu einer aufeinander abgestimmten Gesamtlösung verbunden und ihre Daten miteinander verknüpft werden, kann der gesamte Mehrwert der erfassten Informationen genutzt werden. Dann können Leistungen nachvollziehbar dokumentiert, kommende Einsätze besser geplant und Abläufe gezielt optimiert werden.

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Welche Daten bei der Abfallsammlung entstehen

Eine digitale Prozesskette beginnt in der Regel direkt dort, wo die kommunale Leistung erbracht wird: am Fahrzeug bzw. am Behälter. Dabei übernehmen verschiedene Systeme unterschiedliche Aufgaben. Mithilfe von Identifikationssystemen lässt sich beispielsweise eindeutig feststellen, welcher Abfallbehälter gerade geleert wird. Über die hinterlegte Zuordnung lässt sich nachvollziehen, welchem Kunden oder Grundstück der Behälter zugeordnet ist. Mobile Wiegesysteme erfassen zusätzlich das Gewicht – je nach System dynamisch während des Hubvorgangs oder statisch im Stillstand. Und Systeme zur Störstofferkennung können Hinweise auf Materialien liefern, die nicht in die jeweilige Abfallfraktion gehören.


Jedes dieser Systeme liefert wichtige Informationen. Ein vollständigeres Bild entsteht aber erst, wenn die Daten miteinander verknüpft werden: Welcher oder wessen Behälter wurde geleert, wie viel Abfall enthielt er und wurde etwas unsachgemäß entsorgt?


Damit die Informationen gemeinsam genutzt werden können, braucht es eine Softwarelösung, die die Daten aus den angebundenen Systemen zusammenführt und mit den hinterlegten Behälter- und Kundendaten verknüpft. MAWIS.U2 ermöglicht es beispielsweise, Leerungen, Gewichtswerte und mögliche Auffälligkeiten zentral zu verwalten und auszuwerten. Dokumentierte Leerungen, Gewichte und Ereignisse schaffen nachvollziehbare Leistungsnachweise und erleichtern die Bearbeitung von Reklamationen oder Serviceanfragen. Gleichzeitig reduziert die zentrale Datenhaltung die Suche nach Informationen in verschiedenen Anwendungen.

Wie vernetzte Daten die Tourenplanung unterstützen

Noch mehr lässt sich aus den Daten gewinnen, wenn die Software auch die Einsatzplanung unterstützt: Mit MAWIS.U2 werden beispielsweise die dokumentierten Leerungen auch zur Grundlage für die Planung kommender Touren. Behälterstandorte und Entsorgungsgebiete bilden dabei die Basis für digitale Tourenmodelle. Werden Betriebsdaten und Einsatzplanung miteinander verknüpft, lassen sich Fahrzeuge und Personal bedarfsgerechter einsetzen. Die erstellten Tagestouren werden anschließend an die angebundenen Bordcomputer der Einsatzfahrzeuge übertragen.

Informationen aus dem Betrieb helfen zusätzlich, geplante und tatsächlich gefahrene Touren zu vergleichen und Anpassungsbedarf zu erkennen. So liefern die dokumentierten Einsätze Hinweise, wie sich kommende Touren besser organisieren lassen.

Bei geeigneten Sammelsystemen, etwa öffentlich zugänglichen Containern, können Füllstandssensoren die Planung zusätzlich am aktuellen Leerungsbedarf ausrichten. Sie erfassen den Füllstand und übermitteln die Messwerte an die Software. Zusammen mit den weiteren Planungsdaten lässt sich so bestimmen, welche Behälter angefahren werden sollen.

MAWIS: Eine Plattform für die digitale Abfallwirtschaft

Je mehr Aufgaben auf die erfassten Daten zugreifen, desto wichtiger wird das Zusammenspiel der Systeme. Denn der eigentliche Mehrwert entsteht dabei nicht durch einzelne Technologien, sondern durch ihre Vernetzung. Eine Gesamtlösung wie MAWIS, deren Komponenten bereits aufeinander abgestimmt sind, kann die Integration erleichtern und den Aufwand bei späteren Erweiterungen reduzieren.

Die Plattform verbindet die Technik zur Datenerfassung mit der Software für Dokumentation, Auswertung und Planung. Dazu gehören MAWIS.IDENT zur Behälteridentifikation, MAWIS.WEIGHING zur Gewichtserfassung, MAWIS.AI VIEW zur KI-gestützten Störstofferkennung und MAWIS.SMARTBIN für Füllstandsmessung und Zugangskontrolle. In der zentralen Software MAWIS.U2 laufen die Informationen zusammen. Mobile Anwendungen ermöglichen zudem die digitale Erfassung weiterer Leistungen direkt vor Ort.

Damit bietet MOBA die wesentlichen Bausteine entlang der digitalen Prozesskette aus einer Hand – einschließlich ihrer Vernetzung. Welche davon zum Einsatz kommen, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Entsorgungsunternehmens oder der Kommune. Über entsprechende Schnittstellen lassen sich auch bestehende Systeme anderer Anbieter einbinden.

Auch Straßenreinigung und Winterdienst digital organisieren

Viele der zugrunde liegenden Aufgaben sind nicht ausschließlich in der Abfallwirtschaft relevant. Auch bei anderen kommunalen Dienstleistungen stellt sich die gleiche grundlegende Frage: Wie lässt sich nachvollziehbar erfassen, welche Leistung wann, wo und mit welchem Fahrzeug erbracht wurde?

Die Plattform ist deshalb nicht auf die Abfalllogistik beschränkt. Auch bei Straßenreinigung und Winterdienst müssen Einsätze geplant und erbrachte Leistungen nachvollziehbar dokumentiert werden. MAWIS.U2 unterstützt diese Aufgaben ebenfalls. So lassen sich verschiedene kommunale Dienstleistungen innerhalb derselben Plattform organisieren.

Das volle Potenzial liegt im Zusammenspiel

Ob Behälteridentifikation, mobile Wägetechnik, Störstofferkennung oder Tourenplanung: Jede dieser Technologien kann einzelne Abläufe verbessern. Ihr volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn die erfassten Informationen systemübergreifend genutzt werden.

Erfassen – Dokumentieren – Optimieren beschreibt diesen Weg: Daten werden dort erfasst, wo die Arbeit stattfindet, zentral zusammengeführt und für Nachweise, Planung und Steuerung genutzt. Entscheidend ist damit nicht allein, welche Technik eingesetzt wird, sondern wie gut sie im Arbeitsalltag zusammenspielt.

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Präzision auf der A10: MOBA SUPER-SKI im Praxiseinsatz

Präzision auf der A10: MOBA SUPER-SKI im Praxiseinsatz

Wie lässt sich beim Asphalteinbau über lange Strecken eine gleichmäßige Höhenführung sicherstellen? Ein aktueller Einsatz des MOBA SUPER-SKI auf der A10 am Berliner Ring gibt einen direkten Einblick in die Anwendung des Systems unter realen Baustellenbedingungen. 

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Praxisfeedback direkt von der Baustelle

Gemeinsam mit dem Team der EUROVIA Niederlassung Berlin konnten wir den Einsatz des MOBA SUPER-SKI auf einer Baumaßnahme am Berliner Ring (A10) vor Ort begleiten. 
Das Feedback der Baustellenverantwortlichen fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Ebenheitsqualität, die einfache Handhabung beim Umbau der Sensoren sowie die zuverlässige und stabile Regelung während des Asphalteinbaus mit dem bekannten MOBA–MATIC II Regler. 
Auch der neue MOBA Transportkoffer für den SUPER-SKI kam auf der Baustelle gut an. Bauleiter André Wenzel hob insbesondere den einfachen und rückenfreundlichen Transport hervor. Der Koffer ermöglicht es, die SUPER-SKI-Sensoren von nur einer Person zu transportieren. 

Präzise Höhenführung über längere Referenzstrecken

Der Einsatz des SUPER-SKI ermöglicht eine präzise Höhenführung über längere Referenzstrecken und unterstützt Einbauteams dabei, anspruchsvolle Qualitätsanforderungen im Straßenbau zuverlässig umzusetzen. 
Dafür erfasst das System die Fahrbahn über mehrere Messpunkte und schafft eine gleichmäßige Referenz für die automatische Nivellierung. So wird eine stabile Höhenführung über einen größeren Bereich unterstützt. In Verbindung mit der MOBA-MATIC II entsteht ein zuverlässiger Regelprozess während des Asphalteinbaus. 
Gleichzeitig profitieren die Teams von einer effizienten Arbeitsweise und reproduzierbaren Ergebnissen beim Asphalteinbau. 

Ebenheit ist mehr als ein Messergebnis

Eine gut nivellierte Fahrbahn ist nicht nur eine Frage der abschließenden Qualitätskontrolle. Die Höhenführung während des Einbaus beeinflusst bereits unmittelbar den Arbeitsablauf auf der Baustelle. 

Eine gleichmäßige Einbauqualität kann dazu beitragen, 

  • Nacharbeit und zusätzliche Korrektureinsätze zu reduzieren, 
  • Material durch gleichmäßigere Schichtstärken gezielter einzusetzen, 
  • produktive Einbauabläufe zu unterstützen, 
  • die Grundlage für eine langlebige Fahrbahn zu schaffen, 
  • zusätzlichen Aufwand und Folgekosten für den Auftraggeber zu reduzieren sowie 
  • Fahrkomfort und Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu unterstützen.

    Gerade bei großen Infrastrukturprojekten können bereits geringe Abweichungen zusätzliche Arbeiten und damit Zeit-, Material- und Maschineneinsatz verursachen. Je zuverlässiger die Höhenführung während des Einbaus funktioniert, desto besser lassen sich solche Korrekturen vermeiden. 

Praxiseinsatz auf der A10

Der Einsatz auf dem Berliner Ring zeigt, wie der MOBA SUPER-SKI Einbauteams bei einer gleichmäßigen Höhenführung und reproduzierbaren Ergebnissen unterstützen kann. Für den Baustellenalltag zählen dabei nicht nur die Regelqualität, sondern ebenso eine einfache Handhabung und zuverlässige Abläufe. 

Vielen Dank an das Team der EUROVIA Niederlassung Berlin für das Vertrauen in unsere Technologie und die gute Zusammenarbeit auf der Baustelle. 
Wir freuen uns darauf, auch zukünftige Projekte gemeinsam umzusetzen. 

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Erfolg im Dreiklang: Zeigner, Furukawa und MOBA bei SSE

Erfolg im Dreiklang: Zeigner, Furukawa und MOBA bei SSE

Wenn Technik über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst tut, ist das mehr als nur Glück – es ist das Ergebnis durchdachter Investitionen und starker Partnerschaften. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der wiederholte Einsatz eines Bohr-Steuerungssystems von MOBA. Das auf bohr- und sprengtechnische Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen SSE hat kürzlich eine neue Bohrmaschine vom Typ Furukawa L90 in Betrieb genommen – geliefert vom langjährigen Furukawa-Vertriebspartner Zeigner ZHD Bohrtechnik. Es ist bereits die dritte Maschine, auf der die bewährte Bohrsteuerung Xsite DRILL erfolgreich eingesetzt wird.

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Kontinuität mit System

Die Entscheidung von SSE Deutschland für die neue Furukawa-Maschine fiel dem Unternehmen leicht – nicht zuletzt, weil die 2016 angeschaffte MOBA-Steuerung problemlos auf das neue Gerät übernommen werden konnte. Ein echter Vorteil, denn das System hat sich über neun Jahre hinweg im harten Baustellenalltag als extrem robust, präzise und zuverlässig erwiesen. Nur kleinere Ersatzteilaustausche waren nötig – der Rest lief wie am ersten Tag. Dank regelmäßiger Systemupdates ist die Steuerung trotz ihres Alters technisch immer noch auf dem neuesten Stand.

SSE nutzt das Xsite DRILL-System, um Bohrlochspezifikationen wie Ansatzpunkt, Bohrlochlänge, -neigung und -richtung, die sich aus einer speziellen Sprengplanungs-Software ergeben, drahtlos auf das Bohrgerät zu übertragen. So kann ein Bohrfeld direkt und präzise abgebohrt werden – ganz ohne zusätzliche Zwischenschritte wie das manuelle Anzeichnen der Bohrlöcher auf der Sohle.

MOBA: Qualität, die bleibt

Die modulare Bauweise der Xsite DRILL-Steuerung erlaubt eine einfache Anpassung an neue Maschinen und wachsende Anforderungen. Diese Flexibilität spart nicht nur Kosten, sondern schont auch Ressourcen – ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit. MOBA Mobile Automation aus Limburg an der Lahn ist seit Jahrzehnten bekannt für intelligente Maschinensteuerungen und maßgeschneiderte Automatisierungslösungen. Gerade im Bereich Tiefbau und Bohrtechnik setzen die Systeme Standards in Sachen Qualität, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Zeigner: Kompetenz vor Ort

Als langjähriger Furukawa-Händler betreut Zeigner ZHD Bohrtechnik Kunden in Deutschland mit hoher technischer Expertise, umfassendem Service und viel Engagement. Die enge Zusammenarbeit mit MOBA und das gute Gespür für die Bedürfnisse der Kunden machen Zeigner zu einem wertvollen Partner für Unternehmen wie SSE. Dass SSE der Kombination aus Furukawa-Maschine, Zeigner-Service und MOBA-Steuerung bereits zum dritten Mal vertraut, spricht für sich.

Fazit

Die Geschichte von SSE, Zeigner, Furukawa und MOBA zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Technik, kompetente Beratung und verlässliche Partnerschaften zusammenwirken. Wenn ein System auch nach neun Jahren noch auf der Höhe der Zeit ist, ist das nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ein echtes Qualitätsmerkmal – und ein starkes Statement für zukunftssichere Investitionen im Baumaschinenbereich.

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Die Zukunft der Baustelle: Digitale Maschinen- und Geländemodelle automatisiert erstellen

Die Zukunft der Baustelle: Digitale Maschinen- und Geländemodelle automatisiert erstellen

Die Baustelle wird digitaler. Automatisierung und intelligente Maschinen verändern die Arbeitsweise grundlegend. Immer mehr Prozesse laufen vernetzt ab und erzeugen Daten, die in Echtzeit genutzt werden können. Damit all das funktioniert, braucht es eine verlässliche Grundlage: die präzise Bestimmung von Position und Bewegung. Digitale Gelände- und Maschinenmodelle bilden dabei das Fundament für effiziente Steuerung und reibungslose Abläufe.

Klassische Verfahren zur Erstellung dieser sind jedoch oft zeitaufwändig und kostenintensiv. Moderne Technologien eröffnen hier neue Wege: Innovative Lösungen, die GNSS-Daten mit Sensordaten kombinieren und in Echtzeit verarbeiten, liefern ein detailliertes Abbild der Baustelle und ermöglichen eine präzisere Steuerung –  egal, ob Straßenfertiger, Bagger, Planierraupen oder Land- und Mining-Maschinen.

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GNSS: Warum Positionierung entscheidend ist

In der Praxis lief es bisher oft so: Ein Vermessungsteam erfasste die Geländedaten und erstellte daraus im Zusammenspiel mit Planungsbüros ein Geländemodell. Ein Verfahren, das zeitaufwändig, teuer und anfällig für Fehler war. Heute geht es dank moderner Technik einfacher und genauer. GNSS-basierte Systeme in Kombination mit intelligenter Sensorfusion machen es möglich, Gelände, Maschinenposition und -bewegung während der Arbeit und in Echtzeit zu erfassen.

Das Ergebnis ist ein digitales Abbild der Baustelle. Es erlaubt nicht nur die exakte Steuerung einzelner Maschinen, sondern auch die koordinierte Planung ganzer Bauprozesse. Für OEMs und Systemintegratoren eröffnet das enorme Potenziale: präzisere Systeme, höhere Automatisierung und langfristig auch den Schritt hin zur autonomen Maschine.

Positionierungscontroller als Schaltzentrale

Ein zentraler Baustein in einem solchen System kann zum Beispiel ein Positionierungscontroller sein – wie etwa der MOBA Smart Positioning Controller (MSPC). Er verarbeitet Daten von zwei GNSS-Empfängern, Inertialsensoren und maschinenspezifischen Modellen. Durch die Kombination dieser Quellen entsteht ein robustes Lagebild in Echtzeit, das praxisgerecht für Steuerbefehle, Visualisierungen oder Dokumentationen bereitgestellt wird.

Der Positionierungscontroller fungiert dabei als flexible Schnittstelle, die Maschinensteuerung, Visualisierung und Datenmanagement miteinander verbindet. Die erfassten Sensordaten fließen kontinuierlich in eine kinematische Echtzeitsimulation der Maschine. Diese wird mit dem digitalen Geländemodell abgeglichen – daraus generiert der Controller präzise Steuerungsdaten, die über CAN, Ethernet oder serielle Schnittstellen direkt an die Maschine gesendet werden.

Auf dem Display im Fahrerhaus zeigt die Software eine klare Visualisierung von Maschine und Baustelle. Dadurch können Geländeänderungen schneller erkannt, Maschinenbewegungen besser geplant und kontrolliert werden. Maschinen werden dadurch intelligenter, flexibler und leistungsfähiger.

MOBA-Lösungen im Fokus: MSPC, IMU-6 und GD-Displays für die digitale Baustelle

Sein volles Potenzial entfaltet der MSPC im Zusammenspiel mit weiteren MOBA-Komponenten:

  • IMU-6 – Inertialsensor, der Bewegungen in sechs Freiheitsgraden präzise erfasst
  • Displays der GDx-Reihe– robust, entspiegelt und zuverlässig, ob als 7-Zoll-Hybrid oder 10-Zoll-Touch

In Kombination entsteht ein leistungsfähiges Gesamtsystem, das Positionierung, Bewegungserfassung und Visualisierung nahtlos verbindet.

Vorteile für Effizienz und Zukunftsfähigkeit

Der Nutzen für den Bediener liegt auf der Hand: weniger Vermessungsaufwand, höhere Präzision und eine lückenlose Überwachung in Echtzeit. Maschinenführer erhalten sofort Feedback, Fehler werden minimiert und Nacharbeiten reduziert. Auch Bauleiter und Projektplaner profitieren, weil alle Daten zentral und digital verfügbar sind.

Für Maschinenhersteller und Integratoren bedeutet das: Ihre Maschinen werden nicht nur effizienter, sondern auch langfristig zukunftssicher, weil sie Schritt für Schritt in Richtung höherer Automatisierung und Autonomie geführt werden können. So entsteht ein klarer Wettbewerbsvorteil: eine moderne Maschinenflotte, die mehr kann.

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Kosten runter, Ertrag rauf: Warum Mobile Wägetechnik den Unterschied macht

Kosten runter, Ertrag rauf: Warum Mobile Wägetechnik den Unterschied macht

In der Baustellenlogistik und im Materialumschlag zählt nicht nur, wie viel bewegt wird – sondern wie genau. Wer beim Beladen schätzt statt misst, verschenkt Potenzial: Überladungen führen zu Bußgeldern, Unterladungen kosten Transportkapazität – und beides schlägt sich direkt in den Kosten nieder. Moderne mobile Wiegetechnik schafft hier Abhilfe. Sie liefert präzise Echtzeitdaten, verkürzt Ladezyklen, verhindert Fehler und steigert die Produktivität. Das Resultat: weniger Leerfahrten, niedrigere Betriebskosten – und eine spürbare wirtschaftliche Entlastung.

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Typische Herausforderungen im Ladeprozess

Auch heute noch sind viele Radlader ohne verlässliches Wiegesystem unterwegs – mit spürbaren Folgen für den gesamten Betriebsablauf:

  • Unbekanntes Materialgewicht zwingt zum Umweg über stationäre Waagen. Das kostet Zeit und führt zu ungenauer Abrechnung.
  • Nicht optimierte LKW-Auslastung bedeutet: Unterladung verschwendet Transportkapazität, Überladung gefährdet Sicherheit und verursacht Bußgelder.
  • Mangelndes Prozessmonitoring erschwert die Nachverfolgung und Analyse – und damit auch die kontinuierliche Optimierung.

Effizienz beginnt in der Schaufel

Ein mobiles Radlader-Wiegesystem schafft hier Abhilfe: Statt auf Sicht oder Erfahrungswerte angewiesen zu sein, erhält das Bedienpersonal präzise Echtzeitinformationen. So wird jede Schaufel effizient genutzt, Ladezyklen werden reduziert und Fahrzeuge punktgenau ausgelastet. Das Ergebnis sind weniger Ladezyklen und ein besserer Materialdurchsatz pro Stunde – bei gleichzeitiger Reduktion von Kraftstoffverbrauch und Maschinenverschleiß.

Automatisierte Datenerfassung sorgt für reibungslose Abrechnung, weniger Rückfragen und transparente Mengenberichte.

Effizienz beginnt in der Schaufel

Mobile Wiegesysteme der neuesten Generation wie HLC-4000 gehen sogar noch einen Schritt weiter: Das smarte Assistenzsystem erfasst nicht nur das Gewicht direkt während des Ladevorgangs, sondern unterstützt den Fahrer im Arbeitsalltag auch mit zahlreichen praxisorientierten Funktionen.

So reduziert das Ziel-Wiegen mit automatischer Soll-Ist-Erkennung Ladefehler auf ein Minimum. Sobald das angestrebte Gewicht erreicht ist, wird dies visuell angezeigt – die Beladung kann punktgenau abgeschlossen werden. LKWs werden optimal ausgelastet, ohne sie zu überladen. Das spart Zeit, senkt Kraftstoffverbrauch und vermeidet teure Korrekturfahrten.

Zusätzliche Funktionen wie die Tip-off-Option, die Verwaltung mehrerer Ladeaufträge (Mehrjob-Funktion) und Statusanzeigen für jeden Beladezyklus machen das System zudem besonders effizient im Baustellenbetrieb. Die Tip-off-Funktion ermöglicht ein exaktes Nachdosieren – über die Schaufel bedienbar. Parallel können mehrere Aufträge gleichzeitig bearbeitet werden, etwa bei wechselnden Materialien oder Fahrzeugen. Alle Ladefortschritte sind jederzeit im Display nachvollziehbar – für mehr Übersicht, mehr Kontrolle und weniger Missverständnisse.

Die intuitive Benutzeroberfläche – mehrsprachig und selbsterklärend – sorgt für eine schnelle Einarbeitung. Fahrer können direkt loslegen, das System unterstützt sie dabei mit klaren Symbolen, einfachen Menüs und einer konsistenten Navigation.

HLC-CLOUD: Aus Daten werden Entscheidungen

In Kombination mit HLC-CLOUD wird aus HLC-4000 ein vollständig vernetztes Wiegesystem. Die Cloudplattform stellt sämtliche Wägedaten in Echtzeit bereit – unabhängig vom Einsatzort. Disponenten und Projektverantwortliche erhalten damit einen vollständigen Überblick über laufende und abgeschlossene Ladevorgänge – von einzelnen Maschinen bis hin zu komplexen Materialflüssen über mehrere Baustellen hinweg. Über das zentrale Dashboard lassen sich Ladezeiten vergleichen, Aufträge zuordnen oder Zielgewichte fernsteuern – ohne Vor-Ort-Zugriff.

Ein besonderes Plus: Dank der integrierten Geofence-Funktion lassen sich gezielte Aktionen präzise an geografische Einsatzbereiche koppeln. So können auf Basis der Beladungs-Geo-Position automatisch Wägedaten erfasst, in Echtzeit visualisiert und fortlaufend addiert werden. Dadurch ergibt sich eine transparente und kontinuierliche Erfassung des Produktionsfortschritts direkt beim Beladevorgang.

Das erhöht die Prozesssicherheit, vereinfacht die Dokumentation und verbessert die Nachverfolgbarkeit von Materialbewegungen erheblich. Alle Daten werden automatisch dokumentiert und archiviert. Damit stehen auch historische Ladevorgänge vollständig zur Verfügung – etwa für Mengennachweise, Kostenvergleiche oder die Projektabrechnung.

Integrierte Analysefunktionen helfen, Ladeverläufe auszuwerten, Auslastungen zu vergleichen und Abläufe objektiv zu bewerten. So werden Schwachstellen frühzeitig erkannt – und gezielte Maßnahmen lassen sich datenbasiert ableiten.

Die Möglichkeit, Systemeinstellungen per Fernzugriff zu ändern, sorgt zudem für mehr Flexibilität und geringeren Abstimmungsaufwand im Tagesgeschäft. Ob Zielgewichtsänderung, Auftragszuweisung oder Nutzerverwaltung – alles lässt sich ortsunabhängig steuern.

Fazit: Integration mit System

Mobile Wiegetechnik ist längst mehr als eine Frage der Genauigkeit – sie ist ein wichtiges Werkzeug zur Steuerung und Optimierung von Ladeprozessen. Systeme wie die HLC-4000, bieten einen praxisnahen, skalierbaren Zugang zu mehr Effizienz und Transparenz – direkt aus dem laufenden Betrieb heraus.

Für Unternehmen bedeutet das vor allem eines: bessere Planbarkeit, zuverlässigere Daten – und eine spürbare Entlastung im Alltag.

FAQ: Häufige Fragen zur HLC-4000 Radladerwaage

Wie genau ist das Wiegesystem im Vergleich zu stationären Waagen?

Mobile Systeme wie HLC-4000 bieten eine hohe Messgenauigkeit. In vielen Fällen kann die stationäre Waage damit ersetzt oder ergänzt werden.

Ja, das System ist modular aufgebaut und lässt sich bei einer Vielzahl von Radlader-Modellen nachrüsten. Anpassungen an Hydraulik oder Display erfolgen fahrzeugspezifisch.

Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, die Speicherung in zertifizierten Rechenzentren. Zugriffe und Benutzerrechte sind individuell steuerbar – so bleibt die Datenhoheit beim Anwender.

Nein. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und selbsterklärend gestaltet. In der Regel genügt eine kurze Einweisung, um das System sicher zu bedienen. Zusätzlich unterstützen anschauliche Erklärvideos bei der schnellen Einarbeitung.

HLC-CLOUD ermöglicht Zugriff auf aktuelle und historische Wiegedaten – ortsunabhängig, in Echtzeit. Disponenten können Ladevorgänge verfolgen, Einstellungen ändern und Auswertungen durchführen, ohne vor Ort sein zu müssen. Das spart Zeit, reduziert Kommunikationsaufwand und verbessert die Steuerbarkeit komplexer Projekte.

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HLC-4000: Nominierung für die SYSTEMS & COMPONENTS Trophy auf der AGRITECHNICA

HLC-4000: Nominierung für die SYSTEMS & COMPONENTS Trophy auf der AGRITECHNICA

MOBA setzt erneut Maßstäbe in der Landtechnik! Unsere HLC-4000 Radladerwaage steht im Rampenlicht und hat eine Nominierung für die begehrte SYSTEMS & COMPONENTS Trophy bei der AGRITECHNICA 2023 ergattert. Lesen Sie mehr über unsere Erfolgsgeschichte im neuesten Blogbeitrag.
In der heutigen Bau- und Landwirtschaftsindustrie sind Radladerwaagen unverzichtbare Instrumente. Sie sind essenziell für eine effiziente und präzise Materialhandhabung und beeinflussen direkt die Rentabilität und Effizienz von Betrieben.

Die HLC-4000: Die Radladerwaage für Flexibilität und Zuverlässigkeit

Mit der Einführung der HLC-4000 hat MOBA die Messlatte für Radladerwaagen höher gelegt. Diese Weiterentwicklung geht weit über herkömmliche Funktionen hinaus und bietet eine Fülle von innovativen Features. Von der Cloud-Anbindung, die einen schnellen und effizienten Datenaustausch ermöglicht, bis hin zur Tip-Off-Truck/Tip-Off-Pile Funktion, die die Benutzerfreundlichkeit revolutioniert – die HLC-4000 steht für Fortschritt und Präzision.

AGRITECHNICA und die begehrte SYSTEMS & COMPONENTS Trophy

Einfaches Handling durch das Touch-Display, exzellente Lesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung und eine nahtlose Integration in bestehende Systeme zeugen von der herausragenden Ingenieurskunst, die in dieses Produkt eingeflossen ist.
Die SYSTEMS & COMPONENTS Trophy, verliehen von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) im Rahmen der AGRITECHNICA, würdigt den unschätzbaren Beitrag und die Innovationskraft der Zulieferindustrie für die Landtechnik. Bereits zum dritten Mal wird diese Auszeichnung vergeben, die den Einfluss und die Bedeutung von Fortschritten in diesem Sektor hervorhebt.

SYSTEMS & COMPONENTS – Wo Innovation auf Expertise trifft

Mit der HLC-4000 hat MOBA es als eine von 21 nominierten Innovationen auf die prestigeträchtige Shortlist geschafft. Eine Fachjury, bestehend aus Entwicklungsingenieuren der auf der AGRITECHNICA ausstellenden Landmaschinenhersteller, wird aus dieser Liste die Gewinner der Trophy ermitteln.
Die Sieger werden in einer festlichen Zeremonie am 12. November 2023 auf der SYSTEMS & COMPONENTS Expert Stage geehrt.
Dieser B2B-Marktplatz dient als Knotenpunkt der internationalen Zulieferindustrie der Landtechnik und des Off-Highway-Sektors. Hier vereinen sich Branchenkenner – von Ingenieuren und Forschern bis zu Ersatzteilmanagern und OEMs. Sie alle kommen zusammen, um die neuesten Entwicklungen und Innovationen im Bereich Landmaschinenkomponenten und verwandten Sektoren zu entdecken und zu diskutieren.

Besuchen Sie uns auf der AGRITECHNICA an Stand H53, Halle 14/15

Die HLC-4000 ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung, Entwicklung und Innovation. Mit ihrer Nominierung für die SYSTEMS & COMPONENTS Trophy wird der beeindruckende Beitrag von MOBA zur Technologiebranche gewürdigt.
Besuchen Sie uns auf der AGRITECHNICA und erleben Sie die Zukunft der Wiegetechnologie hautnah!

Release LANDNOVA X für Xsite PRO 3D

Release LANDNOVA X für Xsite PRO 3D

Das neue LANDNOVA X-Update kombiniert eine modernisierte UI mit hervorragender Benutzerfreundlichkeit.
Novatron hat ein umfangreiches Software-Update für sein Flaggschiff-Produkt Xsite® PRO 3D-Maschinensteuerungssystem veröffentlicht. Das LANDNOVA X-Update ist das umfangreichste Softwareupdate seit 2016 und führt neue Funktionen, eine aktualisierte Benutzeroberfläche und eine bessere Konnektivität ein, um das gesamte Benutzererlebnis auf ein neues Level zu heben. Das Update basiert auf dem Feedback der Anwender und 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Maschinensteuerungen.

Neue Funktionen zur Erfüllung des Benutzerfeedbacks und zur Steigerung der Baustelleneffizienz

Die LANDNOVA X-Software verfügt über eine aktualisierte, symbolbasierte Benutzeroberfläche mit einem neuen Hauptmenü und schnellem Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Textschaltflächen wurden durch Symbole ersetzt und unnötige Informationen wurden entfernt, um eine noch bessere Benutzererfahrung als bisher zu bieten.
“Das Ziel der Software ist es, die Arbeit auf Baustellen so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten.” – Kalle Mulari, Produktmanager von Xsite
LANDNOVA X verfügt über neue, integrierte Modellwerkzeuge und es können Profile auf Grundlage importierter Linien erstellt werden. Darüber hinaus bietet LANDNOVA X die Möglichkeit, Linien zu protokollieren, was insbesondere bei Kabel- und Rohrleitungsarbeiten nützlich ist. Die Software bietet auch eine bessere Konnektivität, da sie mit dem Xsite® MANAGE Cloud-Service kompatibel ist.

Modernisierter Look ohne Kompromisse bei der Benutzerfreundlichkeit

Die aktualisierte Software und ihre verbesserte Benutzeroberfläche sind so konzipiert, dass sie sowohl für neue als auch für bestehende Kunden einfach zu bedienen sind. Auch wenn LANDNOVA X einige neue Funktionen und eine modernisierte Benutzeroberfläche bietet, bleibt die bewährte Bedienlogik der Software im Wesentlichen erhalten. Das LANDNOVA X Software-Update wird heute veröffentlicht und ist in ausgewählten Märkten verfügbar. Kontaktieren Sie Ihren lokalen Xsite-Händler für weitere Informationen!

MOBA setzt auf zukunftsweisende Cloud-Konzepte und BIM-Anbindungen im Erdbewegungsmarkt

MOBA setzt auf zukunftsweisende Cloud-Konzepte und BIM-Anbindungen im Erdbewegungsmarkt

Um von den Vorteilen von Building Information Modeling zu profitieren, braucht eine Baustelle das richtige Equipment. Ein essentieller Teil davon sind modernste Maschinensteuerungen, die 3D-Modelle verarbeiten, anzeigen und erstellen können. So lässt sich die 3D Xsite-Reihe der MOBA Mobilen Automation dank Unterstützung offener Standards nahtlos in digitale Baustellenabläufe einbinden. Wie das funktioniert und welche Systeme dafür nötig sind, verraten die Experten im BIM-Bereich des MOBA Messestands auf der bauma 2019: in Halle A2, Stand 237.

RICHTUNGSWEISENDE KOOPERATIONEN BRINGEN FORTSCHRITT IN DER BAUBRANCHE

Die BIM ready Systeme des Global Players überzeugen nicht nur als Add-on System, das jederzeit auf der Maschine installiert werden kann. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Praxis entstehen immer wieder zukunftsweisende und markorientierte Technologien, wie der halbautomatisierte Bagger auf dem bauma Außenstand der MOBA eindrucksvoll demonstriert: zwischen Halle A2 und A3. So setzen OEMs und Systemintegratoren auf die inspirierende und weitsichtige Zusammenarbeit mit der Technologiegröße in Umsetzung und Entwicklung von Innovationen für die Baustelle der Zukunft.

EINE BASIS – FLEXIBLE ANWENDUNGEN

Neben den bewährten Baggersteuerungen der Xsite Familie zeigen Neuerungen wie die Unterstützung von Tiltrotatoren wie flexibel die Systeme auf den verschiedensten Maschinen unterschiedlicher Hersteller einsetzbar sind. So ist die eigens entwickelte XsiteAPP mit neuer Software-Version jetzt nicht nur verfügbar für Bagger, sondern auch für Raupen.

NIVELLIERUNG MIT MAXIMALER ANPASSUNGSFÄHIGKEIT

Das neu gestaltete Nivelliersystem Dual Laser-matic ist nun noch leistungsfähiger. Neben der hohen und schnellen Regelgenauigkeit kombiniert mit höchster Zuverlässigkeit werden nun alle marktüblichen Ventile problemlos angesteuert. Ihre unübertroffene Variabilität macht die Dual Laser-matic zum System für alle Nivellieraufgaben – ob im Erdbau auf einem Planierschild oder beim Verteilen von Beton auf einer Abziehbohle.

ERDVERDICHTUNG MIT SYSTEM – VERNETZT FÜR MEHR QUALITÄT

Bei der idealen Grundlage für Bauvorhaben unterstützt das MOBA Verdichtungsassistenzsystem für Walzen. Ob als Einsteigersystem MCA-500 oder als vernetztes, flottenfähiges MCA-3000 auf der Großbaustelle, MOBA’s Systeme für Walzen sind ein absolutes Muss für eine hochwertige Verdichtung.
Das neueste Feature des Einsteigersystems MCA-500 glänzt mit Benutzerfreundlichkeit. So zeigt die Eingabe des Zielwertes dem Fahrer deutlich an, wenn die optimale, qualitativ beste Verdichtung erreicht ist.
Auch das fortgeschrittene System MCA-3000 ist an Ergonomie unübertroffen. Auf die produktive Zusammenarbeit einer gesamten Walzenflotte spezialisiert, zeigt das System jedem Fahrer den aktuellen Arbeitsfortschritt an. So kann jedes Teammitglied seine Walzstrategie zur Qualitätssicherung anpassen. Neben der Funktion des Flottenmanagements werden alle Verdichtungsdaten automatisch auf den MOBA Cloud Server übertragen, wo sie jederzeit für weitere Analysen, Reports und Optimierungsevaluierungen zur Verfügung stehen.

SOFTWARE-INTEGRATION MACHT RADLADER-WÄGUNGEN AUSWERTBAR

Die Vorteile der MOBA Radladerwaage HLC gehen weit über eine schnelle und exakte Wägung während der Verladung hinaus. So integriert ihre neueste Ausbaustufe die Datenübertragung über WiFi oder GPRS in die bewährte und aus dem Entsorgungssektor bekannte Software MAWIS U2. Dank der hohen Speicherkapazität für die Zwischenspeicherung der Daten hat der Kunde die Wahl, seine Daten monatsweise abzurufen – auch über einen Smartphone Hotspot.
In der Web-Applikation stehen sofort und in Echtzeit alle gespeicherten Informationen zu den Wägungen zur Verfügung. Prägnante Visualisierungen, umfassende Reportings und vielseitige Evaluierungsmöglichkeiten dienen als Optimierungsgrundlage zur Effizienzsteigerung. Besonders benutzerfreundlich und zeitsparend sind dabei Schnittstellen zu Abrechnungs-Softwares bei Bedarf.

MOBA MOBILE AUTOMATION

Die MOBA Mobile Automation geht technologischen Trends in der Baubranche nicht einfach nur nach – sie treibt sie maßgeblich voran. So sind ihre Innovationen immer marktgetrieben und von einem weltweiten Netzwerk an Experten sowie namhaften Partnern gestützt. Diese Symbiose aus Zukunftsorientierung und Praxiswissen machen den unverwechselbaren Fortschritt des Innovationstreibers aus.