Digitale Abfallwirtschaft: Systeme vernetzen

Digitale Abfallwirtschaft: Warum vernetzte Systeme mehr bringen als einzelne Lösungen

Digitale Lösungen unterstützen viele Abläufe in der Abfallwirtschaft. Insbesondere bei der Abfallsammlung erfassen sie dabei wertvolle Daten. Deren volles Potenzial bleibt aber häufig ungenutzt. Das Problem: Die Systeme arbeiten getrennt voneinander, ihre Informationen bleiben isoliert. Erst wenn die einzelnen Technologien zu einer aufeinander abgestimmten Gesamtlösung verbunden und ihre Daten miteinander verknüpft werden, kann der gesamte Mehrwert der erfassten Informationen genutzt werden. Dann können Leistungen nachvollziehbar dokumentiert, kommende Einsätze besser geplant und Abläufe gezielt optimiert werden.

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Welche Daten bei der Abfallsammlung entstehen

Eine digitale Prozesskette beginnt in der Regel direkt dort, wo die kommunale Leistung erbracht wird: am Fahrzeug bzw. am Behälter. Dabei übernehmen verschiedene Systeme unterschiedliche Aufgaben. Mithilfe von Identifikationssystemen lässt sich beispielsweise eindeutig feststellen, welcher Abfallbehälter gerade geleert wird. Über die hinterlegte Zuordnung lässt sich nachvollziehen, welchem Kunden oder Grundstück der Behälter zugeordnet ist. Mobile Wiegesysteme erfassen zusätzlich das Gewicht – je nach System dynamisch während des Hubvorgangs oder statisch im Stillstand. Und Systeme zur Störstofferkennung können Hinweise auf Materialien liefern, die nicht in die jeweilige Abfallfraktion gehören.


Jedes dieser Systeme liefert wichtige Informationen. Ein vollständigeres Bild entsteht aber erst, wenn die Daten miteinander verknüpft werden: Welcher oder wessen Behälter wurde geleert, wie viel Abfall enthielt er und wurde etwas unsachgemäß entsorgt?


Damit die Informationen gemeinsam genutzt werden können, braucht es eine Softwarelösung, die die Daten aus den angebundenen Systemen zusammenführt und mit den hinterlegten Behälter- und Kundendaten verknüpft. MAWIS.U2 ermöglicht es beispielsweise, Leerungen, Gewichtswerte und mögliche Auffälligkeiten zentral zu verwalten und auszuwerten. Dokumentierte Leerungen, Gewichte und Ereignisse schaffen nachvollziehbare Leistungsnachweise und erleichtern die Bearbeitung von Reklamationen oder Serviceanfragen. Gleichzeitig reduziert die zentrale Datenhaltung die Suche nach Informationen in verschiedenen Anwendungen.

Wie vernetzte Daten die Tourenplanung unterstützen

Noch mehr lässt sich aus den Daten gewinnen, wenn die Software auch die Einsatzplanung unterstützt: Mit MAWIS.U2 werden beispielsweise die dokumentierten Leerungen auch zur Grundlage für die Planung kommender Touren. Behälterstandorte und Entsorgungsgebiete bilden dabei die Basis für digitale Tourenmodelle. Werden Betriebsdaten und Einsatzplanung miteinander verknüpft, lassen sich Fahrzeuge und Personal bedarfsgerechter einsetzen. Die erstellten Tagestouren werden anschließend an die angebundenen Bordcomputer der Einsatzfahrzeuge übertragen.

Informationen aus dem Betrieb helfen zusätzlich, geplante und tatsächlich gefahrene Touren zu vergleichen und Anpassungsbedarf zu erkennen. So liefern die dokumentierten Einsätze Hinweise, wie sich kommende Touren besser organisieren lassen.

Bei geeigneten Sammelsystemen, etwa öffentlich zugänglichen Containern, können Füllstandssensoren die Planung zusätzlich am aktuellen Leerungsbedarf ausrichten. Sie erfassen den Füllstand und übermitteln die Messwerte an die Software. Zusammen mit den weiteren Planungsdaten lässt sich so bestimmen, welche Behälter angefahren werden sollen.

MAWIS: Eine Plattform für die digitale Abfallwirtschaft

Je mehr Aufgaben auf die erfassten Daten zugreifen, desto wichtiger wird das Zusammenspiel der Systeme. Denn der eigentliche Mehrwert entsteht dabei nicht durch einzelne Technologien, sondern durch ihre Vernetzung. Eine Gesamtlösung wie MAWIS, deren Komponenten bereits aufeinander abgestimmt sind, kann die Integration erleichtern und den Aufwand bei späteren Erweiterungen reduzieren.

Die Plattform verbindet die Technik zur Datenerfassung mit der Software für Dokumentation, Auswertung und Planung. Dazu gehören MAWIS.IDENT zur Behälteridentifikation, MAWIS.WEIGHING zur Gewichtserfassung, MAWIS.AI VIEW zur KI-gestützten Störstofferkennung und MAWIS.SMARTBIN für Füllstandsmessung und Zugangskontrolle. In der zentralen Software MAWIS.U2 laufen die Informationen zusammen. Mobile Anwendungen ermöglichen zudem die digitale Erfassung weiterer Leistungen direkt vor Ort.

Damit bietet MOBA die wesentlichen Bausteine entlang der digitalen Prozesskette aus einer Hand – einschließlich ihrer Vernetzung. Welche davon zum Einsatz kommen, richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Entsorgungsunternehmens oder der Kommune. Über entsprechende Schnittstellen lassen sich auch bestehende Systeme anderer Anbieter einbinden.

Auch Straßenreinigung und Winterdienst digital organisieren

Viele der zugrunde liegenden Aufgaben sind nicht ausschließlich in der Abfallwirtschaft relevant. Auch bei anderen kommunalen Dienstleistungen stellt sich die gleiche grundlegende Frage: Wie lässt sich nachvollziehbar erfassen, welche Leistung wann, wo und mit welchem Fahrzeug erbracht wurde?

Die Plattform ist deshalb nicht auf die Abfalllogistik beschränkt. Auch bei Straßenreinigung und Winterdienst müssen Einsätze geplant und erbrachte Leistungen nachvollziehbar dokumentiert werden. MAWIS.U2 unterstützt diese Aufgaben ebenfalls. So lassen sich verschiedene kommunale Dienstleistungen innerhalb derselben Plattform organisieren.

Das volle Potenzial liegt im Zusammenspiel

Ob Behälteridentifikation, mobile Wägetechnik, Störstofferkennung oder Tourenplanung: Jede dieser Technologien kann einzelne Abläufe verbessern. Ihr volles Potenzial entfalten sie jedoch erst, wenn die erfassten Informationen systemübergreifend genutzt werden.

Erfassen – Dokumentieren – Optimieren beschreibt diesen Weg: Daten werden dort erfasst, wo die Arbeit stattfindet, zentral zusammengeführt und für Nachweise, Planung und Steuerung genutzt. Entscheidend ist damit nicht allein, welche Technik eingesetzt wird, sondern wie gut sie im Arbeitsalltag zusammenspielt.

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Präzision auf der A10: MOBA SUPER-SKI im Praxiseinsatz

Präzision auf der A10: MOBA SUPER-SKI im Praxiseinsatz

Wie lässt sich beim Asphalteinbau über lange Strecken eine gleichmäßige Höhenführung sicherstellen? Ein aktueller Einsatz des MOBA SUPER-SKI auf der A10 am Berliner Ring gibt einen direkten Einblick in die Anwendung des Systems unter realen Baustellenbedingungen. 

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Praxisfeedback direkt von der Baustelle

Gemeinsam mit dem Team der EUROVIA Niederlassung Berlin konnten wir den Einsatz des MOBA SUPER-SKI auf einer Baumaßnahme am Berliner Ring (A10) vor Ort begleiten. 
Das Feedback der Baustellenverantwortlichen fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden die hohe Ebenheitsqualität, die einfache Handhabung beim Umbau der Sensoren sowie die zuverlässige und stabile Regelung während des Asphalteinbaus mit dem bekannten MOBA–MATIC II Regler. 
Auch der neue MOBA Transportkoffer für den SUPER-SKI kam auf der Baustelle gut an. Bauleiter André Wenzel hob insbesondere den einfachen und rückenfreundlichen Transport hervor. Der Koffer ermöglicht es, die SUPER-SKI-Sensoren von nur einer Person zu transportieren. 

Präzise Höhenführung über längere Referenzstrecken

Der Einsatz des SUPER-SKI ermöglicht eine präzise Höhenführung über längere Referenzstrecken und unterstützt Einbauteams dabei, anspruchsvolle Qualitätsanforderungen im Straßenbau zuverlässig umzusetzen. 
Dafür erfasst das System die Fahrbahn über mehrere Messpunkte und schafft eine gleichmäßige Referenz für die automatische Nivellierung. So wird eine stabile Höhenführung über einen größeren Bereich unterstützt. In Verbindung mit der MOBA-MATIC II entsteht ein zuverlässiger Regelprozess während des Asphalteinbaus. 
Gleichzeitig profitieren die Teams von einer effizienten Arbeitsweise und reproduzierbaren Ergebnissen beim Asphalteinbau. 

Ebenheit ist mehr als ein Messergebnis

Eine gut nivellierte Fahrbahn ist nicht nur eine Frage der abschließenden Qualitätskontrolle. Die Höhenführung während des Einbaus beeinflusst bereits unmittelbar den Arbeitsablauf auf der Baustelle. 

Eine gleichmäßige Einbauqualität kann dazu beitragen, 

  • Nacharbeit und zusätzliche Korrektureinsätze zu reduzieren, 
  • Material durch gleichmäßigere Schichtstärken gezielter einzusetzen, 
  • produktive Einbauabläufe zu unterstützen, 
  • die Grundlage für eine langlebige Fahrbahn zu schaffen, 
  • zusätzlichen Aufwand und Folgekosten für den Auftraggeber zu reduzieren sowie 
  • Fahrkomfort und Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu unterstützen.

    Gerade bei großen Infrastrukturprojekten können bereits geringe Abweichungen zusätzliche Arbeiten und damit Zeit-, Material- und Maschineneinsatz verursachen. Je zuverlässiger die Höhenführung während des Einbaus funktioniert, desto besser lassen sich solche Korrekturen vermeiden. 

Praxiseinsatz auf der A10

Der Einsatz auf dem Berliner Ring zeigt, wie der MOBA SUPER-SKI Einbauteams bei einer gleichmäßigen Höhenführung und reproduzierbaren Ergebnissen unterstützen kann. Für den Baustellenalltag zählen dabei nicht nur die Regelqualität, sondern ebenso eine einfache Handhabung und zuverlässige Abläufe. 

Vielen Dank an das Team der EUROVIA Niederlassung Berlin für das Vertrauen in unsere Technologie und die gute Zusammenarbeit auf der Baustelle. 
Wir freuen uns darauf, auch zukünftige Projekte gemeinsam umzusetzen. 

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Erfolg im Dreiklang: Zeigner, Furukawa und MOBA bei SSE

Erfolg im Dreiklang: Zeigner, Furukawa und MOBA bei SSE

Wenn Technik über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst tut, ist das mehr als nur Glück – es ist das Ergebnis durchdachter Investitionen und starker Partnerschaften. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der wiederholte Einsatz eines Bohr-Steuerungssystems von MOBA. Das auf bohr- und sprengtechnische Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen SSE hat kürzlich eine neue Bohrmaschine vom Typ Furukawa L90 in Betrieb genommen – geliefert vom langjährigen Furukawa-Vertriebspartner Zeigner ZHD Bohrtechnik. Es ist bereits die dritte Maschine, auf der die bewährte Bohrsteuerung Xsite DRILL erfolgreich eingesetzt wird.

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Kontinuität mit System

Die Entscheidung von SSE Deutschland für die neue Furukawa-Maschine fiel dem Unternehmen leicht – nicht zuletzt, weil die 2016 angeschaffte MOBA-Steuerung problemlos auf das neue Gerät übernommen werden konnte. Ein echter Vorteil, denn das System hat sich über neun Jahre hinweg im harten Baustellenalltag als extrem robust, präzise und zuverlässig erwiesen. Nur kleinere Ersatzteilaustausche waren nötig – der Rest lief wie am ersten Tag. Dank regelmäßiger Systemupdates ist die Steuerung trotz ihres Alters technisch immer noch auf dem neuesten Stand.

SSE nutzt das Xsite DRILL-System, um Bohrlochspezifikationen wie Ansatzpunkt, Bohrlochlänge, -neigung und -richtung, die sich aus einer speziellen Sprengplanungs-Software ergeben, drahtlos auf das Bohrgerät zu übertragen. So kann ein Bohrfeld direkt und präzise abgebohrt werden – ganz ohne zusätzliche Zwischenschritte wie das manuelle Anzeichnen der Bohrlöcher auf der Sohle.

MOBA: Qualität, die bleibt

Die modulare Bauweise der Xsite DRILL-Steuerung erlaubt eine einfache Anpassung an neue Maschinen und wachsende Anforderungen. Diese Flexibilität spart nicht nur Kosten, sondern schont auch Ressourcen – ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit. MOBA Mobile Automation aus Limburg an der Lahn ist seit Jahrzehnten bekannt für intelligente Maschinensteuerungen und maßgeschneiderte Automatisierungslösungen. Gerade im Bereich Tiefbau und Bohrtechnik setzen die Systeme Standards in Sachen Qualität, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Zeigner: Kompetenz vor Ort

Als langjähriger Furukawa-Händler betreut Zeigner ZHD Bohrtechnik Kunden in Deutschland mit hoher technischer Expertise, umfassendem Service und viel Engagement. Die enge Zusammenarbeit mit MOBA und das gute Gespür für die Bedürfnisse der Kunden machen Zeigner zu einem wertvollen Partner für Unternehmen wie SSE. Dass SSE der Kombination aus Furukawa-Maschine, Zeigner-Service und MOBA-Steuerung bereits zum dritten Mal vertraut, spricht für sich.

Fazit

Die Geschichte von SSE, Zeigner, Furukawa und MOBA zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Technik, kompetente Beratung und verlässliche Partnerschaften zusammenwirken. Wenn ein System auch nach neun Jahren noch auf der Höhe der Zeit ist, ist das nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ein echtes Qualitätsmerkmal – und ein starkes Statement für zukunftssichere Investitionen im Baumaschinenbereich.

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